Thema: Experte: Dr. Christoph T. Sliwowski (58), Leiter der Zahnimplantat-Klinik Düsseldorf im St. Vinzenz-Krankenhaus
„Im Vorfeld jeder Behandlung steht immer eine ausführliche Beratung, bei der wir nicht nur in den Mund schauen, sondern auch gewisse anatomische und gesundheitliche Voraussetzungen für das Einsetzen von Zahnersatz beachten. So leistet der Kieferknochen bei einer Lücke keine Arbeit mehr und baut sich mit der Zeit ab. Denn normalerweise erfährt der Kieferknochen beim Zerkleinern der Nahrung eine Belastung, der er standhalten muss. Fehlt dieser gleichmäßige Druck, bildet sich neben dem Knochen auch das Zahnfleisch an den entsprechenden Stellen langsam zurück. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Zahnlücken zeitnah zu versorgen ansonsten befinden sich Betroffene in einem Teufelskreis: Benachbarten Zähnen fehlt irgendwann ebenfalls der nötige Halt. Hieraus resultieren häufig Fehlstellungen oder weiterer Zahnverlust, was wiederum zu verminderten Druckkräften führt“, weiß Dr. Sliwowski.
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