Thema: Anhaltende Schmerzen, die tief im Hüftgelenk beginnen und bis ins Bein ausstrahlen, deuten auf eine Blockade im Iliosakralgelenk, kurz ISG, hin. Vor allem beim Wechseln vom Sitzen zum Stehen, vom Liegen in die aufrechte Position oder auch beim Bücken, Heben und Beinanziehen spüren Betroffene das unangenehme Ziehen in der gelenkartigen Verbindung von Darm- und Kreuzbein. Normalerweise lösen sich ISG-Blockaden von selbst oder mithilfe von Bewegungs- und Physiotherapie. Bleiben jedoch alle eingeleiteten Therapien erfolglos, sorgt letztlich ein operativer Eingriff für die nötige Schmerzfreiheit. „Dabei setzen Mediziner heutzutage auf hochmoderne 3D-gedruckte Implantate, sogenannte iFuse-3D-Implantate. Sie verwachsen innerhalb von wenigen Wochen schonend mit dem umliegenden Knochen und stellen eine dauerhafte Verbindung im Gelenk her“, weiß Dr. Bernd Hölper, Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen gGmbH sowie Leiter des Wirbelsäulenzentrums Fulda Main Kinzig. Patienten kehren nach kurzer Zeit in ihren gewohnten Alltag zurück. Die Kosten für die Behandlung zahlt die Krankenkasse.
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