fit und munter - Patientenumfrage Datapuls 2021: Mehrheit der Deutschen wünscht sich einen direkten Draht zum Arzt

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Patientenumfrage Datapuls 2021: Mehrheit der Deutschen wünscht sich einen direkten Draht zum Arzt

München, 4. Mai 2021. Digitaler, schneller, direkter. Drei Viertel der Deutschen (73,8 Prozent) wollen künftig per E-Mail über Änderungen in der Praxisorganisation informiert werden. Auskünfte zu Abrechnungen, Öffnungszeiten und Personalien müssten so nicht mehr mühsam im Internet zusammengesucht werden. Das geht aus der repräsentativen Umfrage „Datapuls 2021“ des Praxis-WLAN- und Kommunikationsdienstleisters Socialwave aus München hervor, der in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Marktforschungsinstitut Consumerfieldwork 1.005 Menschen über 18 Jahre zur Digitalisierung des Gesundheitswesens befragt hat. „Die Ansprüche an Ärzte im digitalen Zeitalter haben sich verändert. Im Privaten wie auch im Arbeitsleben gehören E-Mails und Instant Messenger bereits zum Standardinventar des Alltags. Sie ermöglichen eine schnelle wie unkomplizierte Kommunikation. Spätestens seit der Pandemie nimmt auch die Anzahl von E-Commerce-Lösungen mit WhatsApp-Kanälen verstärkt zu. Ein Gros der Patienten, hat die Vorteile hier bereits erkannt und erhofft sich nun auch einen direkten Kommunikationskanal zur Arztpraxis“, erklärt Felix Schönfelder, Geschäftsführer der Socialwave GmbH (www.social-wave.de).
Digitaler Patientenservice

Ganz gleich, ob im Privatbereich oder Berufsleben: per Instant-Messenger und E-Mail ist eine unkomplizierte Kommunikation binnen weniger Sekunden möglich. Diese wünschen sich sechs von zehn Deutschen (59,6 Prozent) nun auch für den Gesundheitssektor. Terminerinnerungen per SMS, WhatsApp oder E-Mail sind nicht mehr nur gewünscht, sondern gefordert. Ein weiteres Drittel (34,8 Prozent) möchte regelmäßig per E-Mail über Leistungen der Arztpraxis informiert werden.

Virtuelle Kommunikation als ergänzende Kommunikation

Schönfelder: „Das analoge Vertrauen in den Arzt lässt sich nur schwer in den virtuellen Raum übertragen. Doch WhatsApp, E-Mail und SMS dienen als sinnvolle Ergänzung, um auch abseits der Praxis einen direkten Draht zum Patienten herzustellen und diesen auf dem Laufenden zu halten.“ Insgesamt wünschen sich laut der von Socialwave durchgeführten Umfrage mehr als die Hälfte der Deutschen (56,8 Prozent) eine insgesamt bessere digitale Kommunikation mit der Arztpraxis, etwa per Mail oder WhatsApp.

Datapuls 2021 - Patientenbefragung zur Digitalisierung des Gesundheitswesens

Datapuls 2021 ist eine bundesweite, repräsentative Studie zur Digitalisierung des Gesundheitswesens. Die Studie versteht sich als langfristiges Barometer für die Patientenperspektive. Ihr Erkenntnisinteresse liegt bei der Erforschung der Bedürfnisse und Bedenken der Versicherungsnehmer mit Blick auf die großen Telemedizin-Projekte in Deutschland wie die elektronische Patientenakte (ePA), das E-Rezept oder die digitale Sprechstunde sowie andere gesundheitsbezogene Alltagsanwendungen. Herausgeber der quantitativen Erhebung ist die Socialwave GmbH, Lösungsanbieter für Praxis-WLAN und digitale Arzt-Patienten-Kommunikation. Durchgeführt hat die Befragung das Hamburger Marktforschungsinstitut Consumerfieldwork im Zeitraum zwischen dem 3. und 9. Dezember 2020. Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter: https://datapuls.social-wave.de/

Demografie

Insgesamt haben 1.005 Bürger im Alter von 19 bis 85 Jahre an der Befragung teilgenommen. 49,6 Prozent (498) der Probanden sind weiblich, 50,4 Prozent (507) männlich. Die Befragten sind im Durchschnitt 50,6 Jahre alt (SD=16.45), das Alter ist normalverteilt. Dabei sind 15,3 Prozent 18 bis 30 Jahre, 15,8 Prozent 31 bis 40 Jahre, 16,7 Prozent 41 bis 50 Jahre, 20,7 Prozent 51 bis 60 Jahre, 16,1 Prozent 61 bis 70 Jahre und 15,3 Prozent älter als 70 Jahre alt. 27,5 Prozent (276) leben in einem 1 Personen-Haushalt (PHH), 46,2 Prozent (464) in einem 2-PHH, 14,4 Prozent (145) in einem 3-PHH, neun Prozent (90) in einem 4-PHH, 2,4 Prozent (24) in einem 5-PHH, 0,5 Prozent (5) in einem 6-PHH und 0,1 Prozent (1) in einem 8-PHH. 50,4 Prozent (507) sind verheiratet, 49,6 Prozent (498) ledig. Mit Blick auf den höchsten Bildungsabschluss verfügen vier Prozent (40) über einen Hauptschulabschluss, 14,3 Prozent (144) über die mittlere Reife, 9,2 Prozent über die Hochschulreife, 3,8 Prozent (38) über die Fachhochschulreife, 35,1 Prozent (353) über eine abgeschlossene Berufsausbildung, 6,3 Prozent (63) über einen Fachhochschulabschluss und 25,3 Prozent (254) über einen Hochschulabschluss (Bachelor, Master, Diplom, Magister). Zwei Prozent (20) haben promoviert und ausschließlich ein Teilnehmer hat keinen Abschluss. 6,3 Prozent (63) sind beruflich selbstständig, 39,3 Prozent (395) sind in Vollzeit und 14,2 Prozent (143) in Teilzeit angestellt, 1,8 Prozent (18) sind temporär (Elternzeit oder temporärer Beurlaubung) und 38,4 Prozent (386) langfristig nicht oder nicht mehr erwerbstätig. Das Netto-Haushaltseinkommen der Studienteilnehmer verteilt sich wie folgt: 11,2 Prozent (113) verdienen weniger als 1.000 Euro, 25,8 Prozent (259) zwischen 1.000 und 2.000 Euro, 25,6 Prozent (257) zwischen 2.000 und 3.000 Euro, 19,8 Prozent (199) zwischen 3.000 und 4.000 Euro, 9,9 Prozent (99) zwischen 4.000 und 5.000 Euro und 7,8 Prozent mehr als 5.000 Euro. Die Prozentangaben sind gerundet auf eine Nachkommastelle.
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