Thema: Wachkoma hört sich für viele nach Hoffnungslosigkeit, nach Einbahnstraße an. Das sieht Anne-Mareike Göbel, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e. V.), anders: „Es fallen jährlich etwa drei- bis viertausend Menschen ins Wachkoma, wovon statistisch betrachtet nur etwa 10% dauerhaft in diesem Zustand bleiben werden. Das ist eine sehr positive Prognose.“ Sie und ihre Berufskollegen sind maßgeblich daran beteiligt, die Kommunikation mit Menschen im Wachkoma herbeizuführen, dadurch eine Brücke zur Außenwelt zu schlagen und sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten in Alltagshandlungen einzubinden, also handlungsfähig zu machen. Das erhöht die Chancen dieser Menschen, das Wachkoma zu verlassen.
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