Thema: Köln, 6. Juli 2010 - Die große Mehrheit der Bundesbürger (90%) stellt der Gesundheitspolitik der schwarz-gelben Bundesregierung ein schlechtes Zwischenzeugnis aus. Vor allem die mögliche Einführung einer Gesundheitsprämie (Kopfpauschale) sowie eine Erhöhung oder Ausweitung von Zusatzbeiträgen stoßen auf heftige Ablehnung. 80 Prozent der Deutschen sind zudem der Meinung, die schwarz-gelbe Koalition mache insgesamt eine schlechtere Gesundheitspolitik als die Vorgängerregierung.
Ähnlich kritisch äußern sich auch viele niedergelassene Ärzte. Im Gegensatz zu den Patienten sehen sie aber auch einzelne Fortschritte in der aktuellen Gesundheitspolitik. Gesundheitsminister Philipp Rösler, der in der Bevölkerung kaum Rückhalt findet - und schlechter abschneidet als Ulla Schmidt - kommt bei den Ärzten auch nicht wirklich gut an, immerhin aber besser als seine Amtsvorgängerin.
Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGovPsychonomics in Kooperation mit DocCheck Market Research. 1.000 Bundesbürger sowie 200 niedergelassene Ärzte aus dem Ärzte-Panel von DocCheck wurden im Juni repräsentativ zur aktuellen Gesundheitspolitik befragt.
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