fit und munter - BioRegio STERN einer von zwei Gewinnern im BMBF-Wettbewerb "Gesundheitsregionen

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BioRegio STERN einer von zwei Gewinnern im BMBF-Wettbewerb "Gesundheitsregionen

REGiNA macht Regenerative Medizin zum Standard in der Patientenversorgung

(Stuttgart/Tübingen/Berlin) Bundesministerin Annette Schavan zeichnete heute in Berlin die BioRegio STERN Management GmbH als Gewinner im Wettbewerb "Gesundheitsregionen der Zukunft" aus. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF, wird das geplante Anwenderzentrum für Regenerative Medizin in der Gesundheitsregion Neckar-Alb und Stuttgart, kurz: REGiNA, die nächsten vier Jahre fördern. Das BMBF übernimmt dabei etwa die Hälfte des Gesamtbudgets von knapp 17 Millionen Euro.

Der Wettbewerb "Gesundheitsregionen der Zukunft" fördert die Zusammenarbeit von Verantwortlichen aus medizinischer Forschung, Entwicklung und Gesundheitsversorgung einer Region. Die Jury zeichnete jetzt die zwei besten Konzepte aus. "Wir freuen uns außerordentlich darüber, dass wir zu den beiden innovativsten Gesundheitsregionen Deutschlands gehören", erklärt BioRegio STERN-Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg als Antragsteller in Berlin. "Das BMBF würdigt damit einerseits die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die herausragende Prozess- und Produktinnovationen für das gesamte Gesundheitssystem anstoßen wird. Gleichzeitig wird uns bescheinigt, dass wir in dieser Region bereits die fachlichen Voraussetzungen zur Realisierung eines solchen Konzeptes geschaffen haben. Das Pilotprojekt REGiNA wird dafür sorgen, dass die Regenerative Medizin zum Standard in der Patientenversorgung wird."
Das siegreiche Konzept der BioRegio STERN Management GmbH sieht vor, dass rund 30 Partner in der Region Neckar-Alb und Stuttgart gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Tübingen, UKT, ein Anwenderzentrum für Regenerative Medizin aufbauen. Im Mittelpunkt des Konzepts mit insgesamt 21 Teilprojekten steht, neben der Entwicklung neuer Behandlungsmethoden, die Patientenversorgung. Bestandteil des Entwurfs ist daher auch ein Informationssystem, das Patienten und niedergelassene Ärzte über Anwendungsmöglichkeiten und Therapieformen informiert und berät. "Die Regenerative Medizin wird angesichts der steigenden Lebenserwartung eine zunehmend große Rolle spielen. Schließlich geht es darum, erkrankte oder verletzte Zellen oder auch abgenutzte Gewebe und Organe zu ersetzen oder zu heilen. In den kommenden zehn bis 15 Jahren wird die Regenerative Medizin im Wachstumsmarkt Gesundheit eine zentrale Rolle spielen", ist sich der Leitende Ärztliche Direktor des UKT, Prof. Dr. Michael Bamberg, sicher.
In Forschungseinrichtungen wie denen des UKT sowie in verschiedenen Unternehmen in der BioRegion STERN wurden in den vergangenen Jahren bereits bedeutende Fortschritte im Bereich der regenerativen Medizin gemacht, beispielsweise bei der Behandlung von Patienten mit chronischen Wunden, Erkrankungen des Bewegungsapparats und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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