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ADDICKS: Im Kampf gegen Malaria nicht nachlassen

ADDICKS: Im Kampf gegen Malaria nicht nachlassen
BERLIN. Anlässlich des Weltmalariatages erklärt der Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit der FDP-Bundestagsfraktion und Tropenmediziner Karl ADDICKS:

Immer noch sterben laut Weltgesundheitsorganisation weltweit jedes Jahr eine Million Menschen an Malaria. Jede Minute sterben zwei Menschen an Malaria; vor allem Kinder und schwangere Frauen in tropischen Regionen Afrikas sind betroffen. Eine wirksame Impfung gegen Malaria ist noch nicht in Sicht. Wir müssen wahrscheinlich auch noch 10-15 Jahre darauf warten. In diesem Bereich müssen wir unsere Anstrengungen bündeln und konzentrieren. Die Forschung an einem Impfstoff sowie an verbesserten Testmethoden müssen dringlicher angegangen werden. Aus diesem Grund muss die Bundesregierung beim Globalen Fonds zur Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose darauf hinwirken, dass aus diesem Fonds auch Forschung und Entwicklung gefördert wird. Bisher werden mit den Geldern des Globalen Fonds Medikamente bezahlt. Aufgrund der schnellen Resistenzbildung des Malariaerregers müssen wir aber ständig neue Medikamente in der Forschungspipeline haben, denn ein neues Präparat dauert 15-20 Jahre. Aber schon der flächendeckende Gebrauch von insektizidgetränkten Moskitonetzen sowie das Besprühen von Hausinnenwänden mit Insektengift können, bei konsequenter Anwendung, zu einer schnellen Verbesserung der Lage führen. Jeder Tag, der vergeht, kostet viele das Leben. Jeder Euro, den wir heute nicht investieren kostet morgen doppelt soviel!


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