fit und munter - Kongress: Fortbildung zieht 150 Ärzte nach Potsdam

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Kongress: Fortbildung zieht 150 Ärzte nach Potsdam

Frühjahrsakademie der Landesärztekammer ein Erfolg
Als gelungene Premiere bezeichnet der Präsident der Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB), Dr. Udo Wolter, die erste Frühjahrsakademie, die am vergangenen Freitag in Potsdam stattfand. Im fx.Center Babelsberg überzeugten die Veranstalter die insgesamt 150 Teilnehmer mit einer fachlich-fundierten Reise durch alle Bereiche der Medizin.

Ob Kardiologie, Neurologie oder Diabetologie: Die brandenburgischen Ärzte erhielten einen Einblick in aktuelle Entwicklungen aller Gebiete. Ein weites Themenspektrum wurde in kurzer Zeit dargestellt. Für den Kammerpräsidenten und Vorsitzenden der Akademie für ärztliche Fortbildung war das ein geglücktes Experiment. "Wir haben es gewagt, verschiedenen Fachrichtungen in gedrängter Zeit die Möglichkeit zu geben, ihre Highlights des vergangenen Jahres vorzustellen. Die Reaktionen der Teilnehmer waren positiv. Das zeigt uns, dass wir mit dem neuen Konzept auf einem guten Weg sind", sagt Dr. Udo Wolter.

Fachübergreifende Fortbildung: Sie gab den Teilnehmern auch die Möglichkeit zu einem interdisziplinären Austausch. "Die Medizin stellt gerade durch die demografische Situation und die Frage, welche Leistungen werden überhaupt noch vergütet, große Herausforderungen an die Ärzte. Gerade deswegen sind die Fortbildungsveranstaltungen für die Mediziner von enormer Bedeutung", betont der Akademievorsitzende.

Neben den medizinischen Themen griffen die Veranstalter auch eine berufspolitische Frage auf: Wie viel Gesundheit können wir uns noch leisten? In einer öffentlichen Ringvorlesung äußerten Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, und Winfrid Alber, Staatssekretär des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg (MASGF), ihre Standpunkte. Während Prof. Hoppe in der Gesundheitspolitik eine implizite, heimliche Rationierung sah, die die Medizin auf den Weg in eine Mangelsituation bringt, betonte Winfrid Alber, dass die Grenzen der Medizin neu definiert werden müssten. Dabei sei wichtig, festzulegen, welche medizinischen Leistungen notwendig seien.
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