fit und munter - akf bank auf der drupa 2012

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akf bank auf der drupa 2012

Interview mit Peter Fischermann, Direktor industriefinanz der akf bank
(NL/1072723639) Wuppertal, 30.04.2012. Die Druckbranche steht vor einem Paradigmenwechsel: der Integration von Print und digitalen Medien. Als Spezialfinanzierer ist die Expertise der akf bank in der Branche dabei stärker gefragt denn je. Ein Gespräch mit Peter Fischermann, Direktor industriefinanz der akf bank.



Redaktion: Die Druckindustrie steht vor Zeiten großer Veränderungen. So revolutioniert das Vordringen digitaler Medien mehr und mehr die Branche. Wie kann die akf bank die Unternehmen dieses Wirtschaftszweigs konkret unterstützen?
Peter Fischermann: In der Tat haben die wirtschaftliche Krise der vergangenen Jahre sowie die Unsicherheiten im europäischen Währungsraum die Situation der Druckbranche maßgeblich beeinflusst. Auch beschleunigen neue Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten, wie Facebook, Twitter oder Goggle , weiter den Integrationsprozess von Print- zu digitalen Medien. Somit stehen die Unternehmen der Druckbranche und des grafischen Gewerbes vor tief greifenden Veränderungsprozessen. Als Finanzierungspartner des Mittelstands mit einer mehr als 40-jährigen Marktexpertise fühlen wir uns der Branche und diesen Kunden verpflichtet. In den vergangenen Jahren haben wir dem Markt deutlich signalisieren können, dass wir eine klare und langfristig orientierte Ausrichtung zum Maschinenbau und damit auch zur Druckbranche haben und unsere Kunden kontinuierlich in allen Phasen der Veränderung begleiten wollen. In persönlichen Gesprächen beraten wir unsere Kunden und erarbeiten gemeinsam mit ihnen Finanzierungslösungen, angepasst an die individuellen Rahmenbedingungen. Unser Spezialistenteam verfügt über langjährige Erfahrungen und Kenntnisse in der Druckbranche. Das ist auch der Grund, warum wir Chancen und Risiken besser beurteilen können als die Hausbanken. Dies ermöglicht es uns, bei Finanzierungsentscheidungen nicht nur auf die Kundenbonität abzustellen, sondern auch Kredite zu vergeben, bei denen unsere Wettbewerber ohne dieses Spezialwissen abwinken ein Vorteil, den immer mehr Kunden zu schätzen wissen.

Welche Rolle spielen Finanzierungsangebote für das weitere Wachstum der Druckbranche?
Fischermann: Mit dem weitreichenden Integrationsprozess von Print- und digitalen Medien in der Druckbranche geht ganz klar ein Anstieg der Investitionen einher. In diesem Zusammenhang stellen wir schon heute fest, wie sehr die Unternehmen die Vorteile passgenauer Finanzierungslösungen zu schätzen wissen. So haben gerade in den vergangenen Jahren viele Firmen erkannt, wie wichtig das Vorhalten von freiem Cashflow ist. Im Zuge der Krise wurden bei vielen Firmen die Kontokorrentlinien eingefroren oder gar reduziert. Die somit fehlenden liquiden Mittel waren oft ausschlaggebend dafür, dass die Gesundung nach überstandenen Einbrüchen oft nicht oder nur zu langsam finanziert werden konnte. Hier gab es einen klaren Lernprozess, sodass inzwischen immer mehr Produktionsmittel fremdfinanziert werden. Gerade im Bereich Leasing erleben wir derzeit eine stark steigende Nachfrage. Auch die jüngste Marktstudie des Bundesverbandes Deutscher Leasingunternehmen bestätigt die wachsende Beliebtheit dieser Finanzierungsform. Hier haben wir als Spezialfinanzierer mit großem Objekt-Know-how attraktive Angebote, die individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt sind.

Was erwarten Sie sich für Ihr Haus in diesem Jahr vor allem in Bezug auf die Druckbranche?
Fischermann: Insgesamt erzielte die akf bank im vergangenen Jahr einen neuen Rekordwert. So übertraf unser Neugeschäft mit 675 Millionen Euro sogar das bis dahin beste Jahr 2008 um ganze 11,5 Prozent. Dabei war für die akf-Gruppe gerade der Bereich Maschinenbau 2011 überaus erfolgreich. Obwohl wir erst seit drei Jahren in dieser Branche unsere Kräfte gebündelt haben, zeigt uns unsere steigende Reputation bei den Kunden, dass wir als Spezialfinanzierer des Maschinenbaus auf dem besten Weg sind. Diese Branchenexpertise werden wir jetzt stärker denn je auch den Markteilnehmern der Druckbranche zur Verfügung stellen und damit für ein gewinnträchtiges Wachstum dieser Unternehmen sorgen. Wir rechnen damit, dass wir auch 2012 auf diesem Weg deutlich nach vorne kommen werden. Begünstigt wird diese Situation zudem durch den Rückzug oder die Neupositionierung zahlreicher Spezialfinanzierer beziehungsweise durch die deutliche Schwächung mancher Anbieter durch fehlende Refinanzierungsmöglichkeiten. Aber auch die inzwischen abgeschlossene Übernahme aller Geschäftsanteile der CIT Industriebank (vormals Barclays Industrie Bank) sowie des gesamten Vertragsbestands dieser Bank wird sich weiter positiv auf unser Geschäft auswirken. Somit ist die akf-Gruppe stärker denn je aufgestellt und wird alles daransetzen, die Druckbranche auf ihrem Weg zu neuen, erfolgreichen Geschäftsmodellen kompetent und zuverlässig zu begleiten.
Herr Fischermann, vielen Dank für das Gespräch.


Über die akf-Gruppe
Die Wuppertaler akf-Gruppe positioniert sich als klassischer Finanzierungspartner des Mittelstandes. Seit mehr als vier Jahrzehnten auf dem Markt, bieten akf bank, akf leasing und akf servicelease ein auf die Finanzierungsanforderungen mittelständischer Kunden abgestimmtes Produktportfolio. Dieses reicht von der Händlereinkaufsfinanzierung über die Absatzfinanzierung bis zur Direktfinanzierung von Wirtschaftsgütern für den Mittelstand. Die Zielkunden kommen aus den Wirtschaftsbereichen grafische Industrie, Metallbe- und -verarbeitung und Kunststoffindustrie; außerdem zählen Hersteller und Abnehmer von Pkw, Nutzfahrzeugen, Booten und der Agrartechnik dazu. Wesentliche Merkmale des serviceorientierten Mittelstandsfinanzierers aus Wuppertal sind persönliches Engagement, individuelle Finanzierungslösungen und Nähe zum Kunden durch regionale Kompetenzzentren. Ergänzt wird das Produktportfolio durch sichere und transparente Geldanlageprodukte. Die Wuppertaler können außerdem auf starke und renommierte Gesellschafter verweisen: den Familienkonzern Vorwerk (90,1%) und die zum Oetker-Konzern gehörende Bankhaus Lampe-Gruppe (9,9%). Mehr unter www.akf.de
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