fit und munter - Und wie steht es um Ihr Herz?

fit und munter

Und wie steht es um Ihr Herz?

Die Deutschen sind „Vorsorgemuffel“ / Bluthochdruck senkt die Lebenserwartung und schwächt das Herz / Gesunde Lebensweise und Naturheilkunde können die Behandlung wirksam unterstützen
Villmar, 18. September 2008 – Kennen Sie Ihren Blutdruck? Den Kilometerstand Ihres Autos? Wer die erste Frage verneint, die zweite dagegen mit einer korrekten Zahl beantwortet, ist in guter Gesellschaft: An der von den Krankenkassen unterstützten Vorsorgeuntersuchung „Check-up 35“ nimmt nur jede zweite Frau bzw. jeder fünfte Mann teil – fatal, wenn man bedenkt, dass Herzkreislauf-Erkrankungen immer noch die häufigste Todesursache sind. Dabei lassen sich bis zu 80% aller Herzinfarkte durch Prävention vermeiden (1). Der Weltherztag am 28. September 2008 fordert mit dem Motto „Erkenne Dein Risiko“ dazu auf, den „Lebensmotor“ Herz einer ehrlichen Inspektion zu unterziehen. Zu den Hauptrisikofaktoren gehören immer noch die üblichen Verdächtigen wie fettreiche Ernährung, Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel und Stress. Diese Risiken sollten jedem bewusst sein – Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhte Blutfette kann der Arzt feststellen.

Bluthochdruck – zuviel Dampf im Kessel
Bluthochdruck wie auch erhöhte Blutfette tun nicht weh, sind aber gefährlich, denn sie können Herzinfarkt, Schlaganfall, Herz- und Nierenschwäche verursachen. Dauerhaft erhöhter Blutdruck verengt die Gefäße, vermindert deren Elastizität, fördert Arteriosklerose und Durchblutungsstörungen. Als zu hoch und behandlungsbedürftig gilt ein diastolischer Wert von über 90mmHg und ein systolischer, der 140mmHg überschreitet. Dies ist bei 25% der Bundesbürger der Fall. Die landläufige Meinung „im Alter darfs ein bißchen mehr sein“ hat sich nicht bewahrheitet – zu hoher Blutdruck schadet in jedem Alter. Bluthochdruck lässt sich in der Regel gut behandeln. Zu Therapiebeginn können Blutdruckmedikamente wie Beta-Blocker, Diuretika, ACE-Hemmer oder Sartane das Wohlbefinden beeinträchtigen. Dennoch ist es wichtig, die Behandlung in Zusammenarbeit mit dem Arzt nach ggf. Dosisanpassung oder Präparatewechsel fortzusetzen.

Bluthochdruck natürlich senken
Darüber hinaus können Betroffene durch Änderung des Lebensstils viel tun: So lässt sich der Blutdruck mit jedem Kilo Übergewicht, das man abspeckt, um ca. 2-3mmHg senken. Regelmäßiger Ausdauersport, der bei starkem Bluthochdruck (> 200/120 mmHg) nur in ärztlicher Rücksprache erfolgen sollte, kann den systolischen um 3,8mmHg und den diastolischen Wert um 2,6mmHg senken (2). Unabhängig vom Gewicht spielt auch die Zusammensetzung der Ernährung eine Rolle. So sorgt das Mineral Kalium, das reichlich in Obst und Gemüse enthalten ist, für eine Entspannung der Blutgefäße. Ballast- und Faserstoffe können die Cholesterinlast aus der Nahrung senken und wirken sich günstig auf das Arterioskleroserisiko aus.

Komplexhomöopathika können die klassiche Therapie sinnvoll ergänzen. Dabei leitet sich die Wirkung von den Arzneimittelbildern der Einzelmittel ab. Secale cornutum, das Mutterkorn, führt bei Vergiftungen zu schmerzhaften Gefäßverengungen und schlimmstenfalls zum Absterben der Gewebe. In homöopathischer Potenzierung bewirkt secale cornutum das Gegenteil und stimuliert den Organismus, die Spannung der Blutgefäße zu senken. Dadurch fällt der Strömungswiderstand und der Blutdruck kann sich regulieren. Die Wirkung von secale cornutum in dem Komplexhomöopathikum Depressor Mâ Tropfen wird durch viscum album (Mistel), das den Blutdruck über das vegetative Nervensystem beeinflussen kann, ergänzt. Weißdorn, die dritte Komponente in Depressor Mâ, stärkt das bei Bluthochdruck stark belastete Herz.

Wenn die Pumpe „schwächelt“
Langanhaltender Bluthochdruck verkürzt die Lebenserwartung und schädigt das Herz. Denn der Herzmuskel reagiert auf den vermehrten Druck mit krankhaftem Wachstum. Dabei vergrößert sich meist die linke Herzhälfte, was auch als Linksherzhypertrophie bezeichnet wird. Das vergrößerte Herz benötigt aber mehr Sauerstoff, als ihm zur Verfügung steht – die Folge ist Herzschwäche. Auch hier steht eine blutdrucksenkende Therapie z.B. mit ACE-Hemmern im Vordergrund, die je nach Schweregrad mit herzstärkendem Digitalis oder bei Infarktgefahr mit gerinnungshemmenden Mitteln, ergänzt wird.

In leichteren Fällen können Weißdornextrakte wie in Excithol Tropfenâ die Leistungsfähigkeit des Herzens nachweislich erhöhen (3). Die Inhaltsstoffe des Weißdorns steigern die Schlagkraft des Herzens und normalisieren die Pulsfrequenz. Dadurch verbessert sich die Blutversorgung und vorhandene Flüssigkeitsansammlungen werden abtransportiert. Weißdorn verbessert zudem die Durchblutung des Herzmuskels. In Excithol Tropfenâ wird die Wirkung des Weißdornextrakts durch die kreislaufstärkenden Effekte von homöopathisch potenziertem Arnica, Strychnos-nux vomica und Camphora synergistisch verstärkt.

Zur intensiven komplementärmedizinischen Behandlung von Herzschwäche stehen dem erfahrenen Therapeuten auch homöopathische Injektionsmittel zur Verfügung. Cardiotonicum Ampullen Nâ (Asconex) enthält Auszüge aus Weißdorn, Adoniskraut, Maiglöckchen, Strophantus und der Königin der Nacht in homöopathischer Potenzierung.

Abdruck honorarfrei / Belegexemplar an Herausgeber erbeten

Quellen:
(1) Yusuf S. et al. Effect of potentially modifiable risk factors associated with myocardial infarction in 52 countries (the INTERHEART study). Case-control study. Lancet (2004);364ff
(2) Annals of Internal Medicine (2002) 136: 493 – 503
(3) Eur J Heart Fail. (2000);2(4):431-7

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