fit und munter - PFAU-Tec und PFIFF auf der REHAB International 2011: Das Interesse an Dreirädern

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PFAU-Tec und PFIFF auf der REHAB International 2011: Das Interesse an Dreirädern

Im Fokus der Messebesucher: „Napoli“ mit Velodrive und „Primo“ mit Heinzmann-Motor
Die E-Bikes „Primo“ und „Napoli“ waren bei der REHAB International 2011 nicht nur die Hingucker aus der Ferne, sondern lockten drei Tage lang viele Messebesucher an den Stand von PFAU-Tec und der PFIFF Vertriebs GmbH. Dort ließen sie sich vom Expertenteam um PFIFF-Geschäftsführer Martin Schroedter zuweilen eine Stunde und länger die Dreiräder mit Elektromotor bis ins kleinste Detail erklären.

Kein Jahr ohne technische Weiterentwicklung, kein Jahr ohne Innovation. Neben den bewährten und vielfach modifizierten Therapierädern, Dreirädern, Spezialfahrrädern, Tandems, E-Bikes, Handbikes und Schiebewägen präsentierten PFIFF und PFAU-Tec in Karlsruhe erstmals „Agile“, die stimmige und individuell anpassbare Symbiose aus Dreirad und Handbike.

Laut Schroedter sind hier ganz ohne Rollstuhl „das Beste aus gleich drei Systemen“ verbunden worden: Der tiefe Einstieg der Dreiräder, die einfache Handhabung des Handbikes FREEBEE sowie das universell einstellbare Sitzsystem vom ScooterTrike, dreh- und neigbare Sitzfläche inklusive. Seine individuelle Anpassungsmöglichkeit macht das Fahrzeug extrem variabel.

Neben „Agile“ und dem Sesseldreirad „ScooterTrike“ mit niedriger Sitzposition und gefedertem Rahmen erregten vor allem die Dreiräder mit Elektromotor die Aufmerksamkeit der Messebesucher – und hier allen voran die Modelle „Napoli“ und „Primo“.

Das E-Dreirad „Napoli“ besitzt einen besonders leistungsstarken Velodrive HLS II Frontmotor. Der 250 Watt/36 Volt-Motor lässt sich auf Knopfdruck zuschalten und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h. Der stufenlos regulierbare Gasdrehgriff ermöglicht seinem Fahrer ohne zusätzliches Treten bis zu sechs Stundenkilometer schnell durch die Landschaft zu rollen. Wer schneller unterwegs sein will, tritt einfach in die Pedale und bestimmt selbst, wie viel Motorunterstützung er haben will. Für weite Strecken und viele Kilometer gibt es den robusten Lithium-Ionen-Akku auch in einer Variante mit 11 Ampere. Der Akku ist einfach zu entnehmen und einzusetzen.

Das Frontdreirad „Primo“ überzeugt mit einem Heinzmann-Hinterradmotor. Das T-Bike wird vom Rahmen bis zum Motor komplett in Deutschland gefertigt. Man kann zwischen den Betriebsarten "Standard" und dem "Eco-Modus" wählen, der speziell in hügeligen Gebieten oder auch im Stadtverkehr (Stop and Go) Energie sparen hilft. Eine kurze Drehung am Gasgriff, kombiniert mit leichter Tretunterstützung, befördert den Fahrer den Berg hinauf - und dies bei Steigungen von bis zu Prozent. Dafür sorgen der Bewegungssensor und ein Motor, der zu den kräftigsten am Markt zählt.

„Das Thema E-Bike ist kein Hype, der wieder schnell verschwindet“, fasst Martin Schroedter die Erfahrungen der REHAB zusammen. „Vielmehr steigt das Interesse weiter an, so dass gerade auch im Therapie- und Rehabereich Dreiräder mit Elektromotor schon bald zum Standard der bevorzugten Fortbewegungsmittel gehören.“
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