fit und munter - Renovierungsarbeiten an der Charitée

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Renovierungsarbeiten an der Charitée

Die Charité in Berlin zählt zu den größten Universitätskliniken Europas. Mit 300 Jahren ist es das älteste Krankenhaus Berlins und wird regelmäßig renoviert. Dass nicht nur Arbeits- und Patientenräume professionell saniert werden, zeigt das Beispiel des Treppenhauses im Interdisziplinären Centrum für moderne Bildgebung.
Mit über 13.000 Mitarbeitern ist die Charité - Universitätsmedizin Berlin, so der korrekte Name, einer der größten Arbeitgeber Berlins. Die Universitätsklinik feierte im vergangenen Jahr ihr 300-jähriges Jubiläum. Auf vier Standorte verteilt, forschen, heilen und lehren Ärzte und Wissenschaftler in einhundert Kliniken und Instituten. Auf dem riesigen Campusgelände befinden sich neben modernen auch altehrwürdige Gebäude.

Eines davon ist der um 1890 als Hörsaal errichtete Nordflügel der inneren Medizin, der zu einem Interdisziplinären Centrum für moderne Bildgebung, kurz ICMB, umgebaut wurde. Bildgebung ist der Oberbegriff für Untersuchungsmethoden, bei denen mit speziellen Apparaturen Bilddaten von Organen und Strukturen des menschlichen Körpers geliefert und zur Diagnose eingesetzt werden. Dazu gehören drei Hochleistungs-Tomographen, mit denen Nerven geröntgt werden können. Das nach außen repräsentative Gebäude erhielt auch innen einen auf die Nutzungs- und Beanspruchungsanforderungen ausgerichteten Auftritt.

In Gesundheits- und Heilbereichen spielt die Gestaltung und vor allem auch die Beschichtung der Räume eine wichtige Rolle, da Bakterien und Keime entweder ganz verhindert werden sollen oder zumindest ihre Ausbreitung. In solchen Gebäuden sind bereits Treppenhäuser besonders zu behandeln, wo Mitarbeiter, Patienten, Besucher und Probanden ein- und ausgehen. Aus diesem Grund folgten die Verantwortlichen der Charité und die Architektin dem Vorschlag des ausführenden Malerbetriebes Maler-Team von Karl Limberger aus Berlin und dem Sikkens-Beratungsteam und entschieden sich für eine antibakterielle Wand- und Decken-beschichtung. Zum Einsatz kam SanoProtex, die durch aktive Silber-Ionen nachhaltig die Ausbreitung von Bakterien verhindert und in Verbindung mit weiteren Hygienemaß-nahmen gegen ansteckende Krankheitserreger wirkt.

Bei dem Projekt stellte sich für Karl Limberger und sein Team schnell heraus, dass die Vorarbeiten in dem alten Gebäude die schwierigste und langwierigste Aufgabe werden würde: Zunächst mussten sie Putzstellen und Übergänge fluatieren und die alten Laufdecken, die seit dem Bau bereits dreimal überstrichen worden waren, entfernen. An allen Wänden wurde das alte Glasfasergewebe abgerissen, durchgespachtelt und mit Dispersionsspachtel feingespachtelt. Nachdem das Malerteam Wände und Decken geschliffen hatte, grundierten sie diese mit lösemittelfreiem Tiefgrund. Nach der aufwendigen Vorbereitung konnten die Maler endlich mit der Beschichtung beginnen. Jeweils mit einem Tag Trockenzeit dazwischen trugen sie zwei Schichten SanoProtex auf die insgesamt 375 m² Wand- und Deckenflächen auf.

Die antibakterielle Farbe ist Teil des Healthcare Konzeptes, das für die Bedürfnisse im Gesundheitswesen entwickelt wurde und neben einer speziellen Produktreihe Farbstrategien und eine umfassende Servicepartnerschaft beinhaltet. Der Ansatz des Farbkonzeptes richtet sich nach der Funktion des Bereiches, der gestaltet werden soll. An Stelle der häufig kühl und förmlich wirkenden, abweisenden Atmosphäre z.B. in Krankenhäusern treten immer häufiger freundliche, ansprechend und abwechslungsreich gestaltete Räume. Am Beispiel des Treppenhauses entschieden sich Charité und Architektin für ein helles, einladendes Gelb an den Wänden. Für Malermeister Limberger war es ein besonderes Projekt, da es in berühmter Nachbarschaft stattfand: Im Gebäude gegenüber des ICMB hielt der berühmte Professor Ernst Ferdinand Sauerbruch seine Vorlesungen, dem als erster eine Operation am offenen Brustkorb gelang.


Ausführender Malerbetrieb:
maler-team malereibetrieb
Karl Limberger
Ostpreußendamm 129
12207 Berlin


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