fit und munter - Inlandstourismus Januar bis Dezember 2010: Reiselust der Deutschen aufs eigene L

fit und munter

Inlandstourismus Januar bis Dezember 2010: Reiselust der Deutschen aufs eigene L


Die Deutschen reisen am liebsten im
eigenen Land. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Übernachtungen
inländischer Reisender in Beherbergungsbetrieben ab neun Betten und
auf Campingplätzen um zwei Prozent. Das Statistische Bundesamt hat
damit 2010 insgesamt erstmals mehr als 320 Millionen Übernachtungen
aus dem Inland registriert. Deutschland ist somit laut EUROSTAT der
wichtigste Tourismusbinnenmarkt in Europa mit durchschnittlich vier
Übernachtungen pro Einwohner im eigenen Land. "Der Trend zu Reisen im
eigenen Land hält an", betont Petra Hedorfer, Vorsitzende des
Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). "Ein wichtiger
Indikator für die sehr gute Entwicklung im Inlandstourismus ist der
erstarkte Geschäftsreisesektor, der sich vor allem in einem positiven
Abschneiden der Hotellerie manifestiert", so Petra Hedorfer weiter.

2010 konnten die Geschäftsreisen laut European Travel Monitor von
IPK International aus München um sieben Prozent zulegen. Die
Urlaubsreisen stiegen im selben Zeitraum um drei Prozent, und die
Besuche von Freunden und Verwandten verzeichneten ein Plus von fünf
Prozent.

Davon profitierten insbesondere die Metropolen, die hohe Zuwächse
verzeichnen konnten. Berlin, Hamburg und München waren hier besonders
angesagt. Während die Hauptstadt um 7,7 Prozent bei den
Übernachtungen zulegte, punktete Hamburg mit einem Plus von 8,6
Prozent. Die bayerische Hauptstadt lag mit 8,7 Prozent knapp darüber.
Auch Frankfurt verzeichnete bei den Inlandsübernachtungen ein
deutliches Plus (12,2 %).

Dabei sind Städte nicht nur als Geschäftsreiseziel interessant,
sondern bilden laut einer Studie des IPK auch ein wichtiges
touristisches Fundament im Binnenmarkt. Auch bei kulturell und
historisch bedeutsamen Städten unter 500.000 Einwohner, die zum Teil
erhebliche Zuwächse verbuchen, wird der Trend zu Städtetrips
deutlich. So zählte Münster 2010 über 1,1 Millionen Übernachtungen
inländischer Gäste - ein Wachstum von 7,7 Prozent. Heidelberg
registrierte ein Plus von knapp sechs Prozent, bei insgesamt etwa
600.000 Übernachtungen.

Die positive Entwicklung in den Städten strahlt auch auf die
angrenzenden Regionen aus, die zum Teil zweistellige Zuwachsraten
verzeichnen. So legte die Region Main und Taunus 8,8 Prozent zu. Im
Münchner Umland wurden sogar 15,9 Prozent mehr Übernachtungen von
Gästen aus dem Inland gezählt, in der Städteregion Nürnberg lag das
Wachstum mit 11,2 Prozent ebenfalls im zweistelligen Bereich.

Bei den Flächenländern rangiert Hessen mit einem Zuwachs von 3,3
Prozent etwa gleichauf mit Nordrhein-Westfalen (+ 3,4 %). In NRW eine
Entwicklung, die auf das große Interesse an der "Kulturhauptstadt
Europas RUHR.2010" zurückzuführen ist. Die Ruhrregion wuchs im
Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent. In diesen Kontext ist auch
Dortmund mit einem Zuwachs von 14,5 Prozent einzuordnen.

"Laut IPK International hat Deutschland 2010 einen Marktanteil von
77 Prozent aller Reisen ab einer Übernachtung", erklärt Petra
Hedorfer. Dabei profiliere sich die Destination immer mehr als
wetterunabhängiges Ganzjahresziel. "Die Zeichen für 2011 stehen
weiter auf Erfolg: Das wichtigste Reiseziel der Deutschen ist und
bleibt Deutschland."



Pressekontakt:
Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.
Beethovenstrasse 69
D-60325 Frankfurt am Main
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Fax: +49 (69) 97464-233
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