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Schuppenflechte schlägt auf`s Gemüt

Geschrieben am Donnerstag, 29. März 2007 von Administrator

bsmo_stratmann schreibt "Der seelische Leidensdruck kann bei Psoriasis-Patienten die körperlichen Symptome überwiegen. Wegen der sichtbaren Hautveränderungen fühlen sich Patienten oft unwohl und ausgegrenzt. Das Service Center Psoriasiswelt bietet eine telefonische Anlaufstelle für Patienten.

Schuppenflechte-Patienten kennen das Phänomen: In sehr stressigen Lebenssituationen blüht ihre Erkrankung regelrecht auf. Körperliche und psychische Belastungen wirken sich meist auf die chronische Hauterkrankung aus. Auf der anderen Seite stellt die Erkrankung selbst eine seelische Belastung dar, weil die Symptome oft als peinlich und unangenehm empfunden werden.

Inzwischen weiß man, dass der Ausbruch und der Verlauf der Erkrankung ganz entscheidend von Aspekten wie einschneidenden Erlebnissen, Stress, Persönlichkeit oder sozialem Umfeld der Patienten abhängen. Diese „psychosomatischen“ Zusammenhänge der Schuppenflechte werden auch zunehmend in größeren Studien untersucht und in ihrer Wichtigkeit belegt.


Studien belegen: Psoriasis schränkt Lebensqualität ein
In einer US-amerikanischen Studie(1) schätzten chronisch kranke Patienten den Einfluss ihrer Erkrankung auf ihre Lebensqualität ein. Dabei zeigte sich, dass sich die Schuppenflechte genauso negativ auf den Alltag auswirkt wie z.B. Arthritis, Diabetes, Krebs, chronische Lungenerkrankungen oder ein Herzinfarkt. Bezogen auf ihre seelische Gesundheit fühlten sich nur Patienten mit Depressionen stärker beeinträchtigt.

Eine deutsche Studie(2) ergab, dass etwa 70% der Befragten die Belastung im Alltag durch die Erkrankung als problematisch oder stark einschätzen, obwohl zum Zeitpunkt der Erhebung bei etwa der Hälfte der Befragten kein oder nur leichter Hautbefall vorlag. In der Befragung nannten die Schuppenflechte-Patienten als Hauptprobleme die Kleidungswahl, negative Folgen für Sport, Probleme beim Frisör und Schwierigkeiten im Sexualleben.


Teufelskreis: Stress verursacht Krankheitsschub, der wieder Stress
Im Einzelfall kann es schwierig sein, einen einzelnen Auslöser oder Stressfaktor zu finden, der im direkten Zusammenhang mit der Hauterkrankung steht. Womöglich haben aber Patienten, die das Auftreten der Erkrankung mit einer konkreten Stresssituation in Zusammenhang bringen können, bessere Heilungschancen, wie eine ältere Studie(3) zeigen konnte. Dabei betrug die Zeit zwischen Stress und Erkrankung zwei Tage bis vier Wochen, die Intensität der Belastung und die Schwere der Hauterscheinungen standen in einem direkten Zusammenhang.


Krankheitsbild der Psoriasis
Bei Psoriasis (Schuppenflechte) handelt es sich um eine chronische Hauterkrankung, von der schätzungsweise 2 Millionen Deutsche betroffen sind. Dabei kommt es zu Rötungen mit weißlich-silbriger Schuppung, die gegenüber der nicht betroffenen Haut deutlich abgegrenzt sind. Es kommen chronische und schubförmige Verläufe vor, wobei sich die Ausdehnung und die betroffenen Körperstellen verändern können. Typische Körperpartien sind dabei insbesondere die Ellenbogen, die Knie und der behaarte Kopf. Auch die Genitalien können betroffen sein.

Diese Hauterscheinungen sind lästig, manchmal werden sie verschlimmert durch starken Juckreiz oder eine entzündliche Erkrankung der Gelenke (Psoriasis-Arthritis). Schuppenflechte-Patienten leiden aber oftmals viel stärker unter den psychischen Belastungen und der sozialen Beeinträchtigung, die mit der Erkrankung einhergehen, als unter den körperlichen Symptomen.


Unwohlsein und soziale Ausgrenzung
Psoriasis ist eine Erkrankung, die meist für andere sichtbar ist. Das kann beim Betrachter Neugier, leider auch Ekel und Ablehnung auslösen, Hautkrankheiten werden unterbewusst häufig mit fehlerhafter Hygiene und Ansteckungsgefahr in Verbindung gebracht. Schuppenflechte-Patienten fühlen sich deshalb häufig abgewertet und ausgegrenzt („stigmatisiert“) und haben Angst, sozial nicht akzeptiert zu werden. Dies kann zu einem angeschlagenen Selbstwertgefühl und vermindertem Selbstvertrauen führen bis hin zu Depressionen und der Vermeidung von sozialen Kontakten.

Um diese Problematik bessern zu können, reicht häufig die alleinige Behandlung der Haut nicht aus. Aspekte wie Lebensqualität, soziales und berufliches Umfeld sollten mit einbezogen werden, gegebenenfalls muss eine Depression mitbehandelt werden, eine psychologische Behandlung kann die hautärztlichen Therapieformen ergänzen. Hier können etwa Entspannungstechniken oder verschiedene Psychotherapieformen hilfreich sein. Patientenschulungen und ein harmonisches Arzt-Patienten-Verhältnis können sich ebenfalls positiv auswirken, die Therapievorschläge müssen vom Patienten in seiner individuellen Lebenssituation im Alltag auch umsetzbar sein.


Expertensprechstunde am 24. April
Zum Themenkomplex „Psoriasis & Psyche“ wird das Service Center Psoriasiswelt am Dienstag, den 24. April, eine telefonische Expertensprechstunde durchführen. Herr Pof. Schmid-Ott, Spezialist für dermatologische Psychosomatik und Psychotherapie, und das Team des Service Centers Psoriasiswelt beantworten kostenlos die Fragen der Anrufer.


Hotline des Service Centers Psoriasiswelt: 0800 - 881 2224 (gebührenfrei) montags bis freitags von 10-17 Uhr

Psoriasiswelt im Internet: www.psoriasiswelt.de

Quellen:
(1) Rapp SR, Feldman SR et al.: Psoriasis causes as much disability as other major medical diseases. J Am Acad Dermatol. 1999; 41: 401-407.
(2) G. Schmid-Ott et al.: Psychosoziale Fragen der Psoriasis. Der Hautarzt 2005; 56: 466-472
(3) R. Seville: Psoriasis and stress. Br J Dermatol 1978; 97: 297-302




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