fit und munter - Kavala: Alles was Griechenland ausmacht

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Kavala: Alles was Griechenland ausmacht

Eine wenig bekannte Urlaubsregion präsentiert sich deutschen Touristen
Potsdam, 03. Mai 2010 - Wer als Urlauber an Griechenland denkt, dem fallen meist zuerst die Inseln ein. Dabei bietet gerade das Festland im Nordosten alles, was Griechenland ausmacht: Harmonische Hügellandschaften, ursprüngliche Dörfer, Fischerorte, glasklares Wasser, endlose Strände, eine liebenswerte Gastfreundschaft, fantastisches Essen und die dazu passenden Getränke. Das gilt besonders für die Region rund um Kavala.
Seit über 2.700 Jahren besteht die quirlige Hafenstadt, die der Präfektur den Namen gab. Seit Jahrtausenden führen die Wege zwischen West und Ost durch Kavala. Stadt und Region sind bei deutschen Touristen noch recht wenig bekannt. Das soll sich nun ändern. "Der Tourismusverantwortliche der Präfektur Kavala, Herr Konstantinos Efthimiadis, sagt: "Durch den internationalen Flughafen 'Megas Alexandros' sind wir von Deutschland aus schnell und dank der Lowcost-Airlines auch preiswert zu erreichen. Deshalb wenden wir uns nun ganz gezielt an deutsche Urlauber und laden sie herzlich ein, unsere wunderschöne Region kennen zu lernen."

Kavala, die lebendige Stadt
Um 700 v.Chr. gründeten die Thassiter eine Stadt auf dem Festland und nannten sie Neapolis - "Neustadt". 49 n.Chr. betrat der Apostel Paulus genau in diesem Hafen zum ersten Mal europäischen Boden - in Erinnerung daran wurde der Ort in Christoupolis umbenannt. In der byzantinischen Ära bauten die Venezianer dort eine Festung und gaben der Stadt zwischen Byzanz und Venedig, den Namen Kavala - als Hinweis auf die vielen Postpferde (italienisch "Cavallo"). Ab 1370 war Kavala dann für 550 Jahre Teil des osmanischen Reichs. So entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts das Imaret, eine Kombination aus Moschee, Koranschule und Armenspeisehaus.
Spuren aus all diesen Zeiten sind noch heute in der lebendigen Stadt mit ihren rund 70.000 Einwohnern erhalten. Das gilt sowohl für das Kastell oberhalb des Ortes, als auch für das muslimische Ensemble mitten in der Altstadt.


Ursprüngliche Region
Während sich das heutige Kavala rasant in Richtung einer modernen Dienstleistungs-metropole entwickelt, sind die meisten Dörfer im Hinterland und an der Küste von wunderbarer Ursprünglichkeit. Hier richtet sich der Tagesablauf noch nach der Jahreszeit, weil die Felder und das Vieh ihre eigenen Bedürfnisse haben. Lange Jahre war die Region ein Zentrum des Tabakanbaus, jetzt pflanzen die Bauern alles, was auf den Böden gut gedeiht.
An der Küste haben sich typische Fischerdörfer erhalten. Von hier aus fahren die Männer zu denselben Fanggründen, die schon vor Tausenden von Jahren ihr Ziel waren. Wegen der vielen Fischer in der Umgebung, die ihren frischen Fang in die Stadt bringen, ist die Altstadt Kavalas weithin berühmt für ihre Fischtavernen. Die heimische Fischverarbeitungsindustrie wird von modernen Fangschiffen beliefert, die den drittgrößten Fischereihafen Griechenlands anfahren.
Von Orfano ganz im Westen der Region bis zu den Ufern des Nestos im Westen zieht sich über mehr als 100 Kilometer ein Küstenstreifen hin, der die ganze Vielfalt der griechischen Landschaften zeigt. Steilküsten wechseln sich ab mit freundlichen Buchten, und an der Nestos-Mündung findet sich flaches Schwemmland mit schönen Stränden. An manchen Stellen reicht das Gebirge bis ans Meer, östlich von Kavala findet sich dann eine ausgedehnte, landwirtschaftlich genutzte Ebene.
Zur Region zählt auch die vorgelagerte Insel Thassos, ein seit Jahrzehnten beliebtes Urlaubsziel von Menschen aus ganz Europa. Die gebirgige Insel ist bekannt für ihre wunderschönen Olivenhainen und die vielen Buchten mit feinen Stränden.

Schnell und gut erreichbar
In Erinnerung an heroische Zeiten hat man den Flughafen der Präfektur nach Alexander dem Großen benannt. Von Deutschland aus ist er in rund drei Stunden zu erreichen und wird von Fluggesellschaften wie Air Berlin und Germanwings von mehreren Städten Deutschlands aus direkt angeflogen. Ebenfalls schnell, bequem und vor allem preiswert kommt man von Deutschland aus nach Thessaloniki, das etwa 150 Kilometer von Kavala entfernt liegt. In kaum mehr als anderthalb Stunden kann man diese Entfernung im Mietwagen überwinden, da die neue Autobahn 2 (Egnatia Odos) die alte Nationalstraße 2 ersetzt hat.
Dass die Region Kavala noch nicht so bekannt ist, hat für den Urlauber natürlich auch Vorteile, denn die Ferienorte und die zugehörigen Strände sind auch in der Hauptsaison nicht überlaufen. So freuen sich die vielen Familienbetriebe, die Ferienwohnungen und -häuser oder Hotelzimmer anbieten, auf ihre Gäste und legen großen Wert auf eine freundliche und individuelle Betreuung.
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