HauptMenu

icon_home.gif Startseite
newspaper.gif NewsEin- oder Ausklappen
tree-T.gif Artikel
tree-T.gif Themen
tree-T.gif Artikel Archiv
tree-L.gif Internet News
som_downloads.gif WellnessführerEin- oder Ausklappen
· Fitness & Bewegung
· Bäder & Thermen
· Behandlung & Beratung
· Ernährung
· Wellness-Berufe
· Beauty & Körperpflege
· Sauna
· Wellness-Produkte
· Wellness-Hersteller
· Solarien & Sonnenstudios
· Gesundheit
· Physiotherapie
· Aus- und Weiterbildung
· Reise und Hotel
· gesundes Schlafen
page_white_text.gif InhalteEin- oder Ausklappen
tree-T.gif Testberichte
tree-T.gif Bildergalerie
icon_community.gif CommunityEin- oder Ausklappen
tree-T.gif Benutzer Anmeldung
tree-T.gif Benutzeraccount
tree-L.gif Gästebuch
icon_poll.gif ServiceEin- oder Ausklappen
tree-T.gif Impressum
tree-T.gif FAQ
tree-T.gif Umfragen
tree-T.gif Feedback
tree-T.gif Uns empfehlen
Werbung

FAQs

· Downloads (6)
· UserPunkte (5)
· WebLinks (5)

Gesundheitswesen - Medizin: „Nur zwei Stunden später wäre es vermutlich zu spät gewesen“ – eine Mutter schildert ihre Erfahrungen mit Meningokokken

Geschrieben am Freitag, 13. September 2019 von Administrator

borschra schreibt "München, September 2019 –Dem schnellen Beginn der Therapie hat es Birgit Augé (46) zu verdanken, dass ihre vier Monate alte Tochter eine schwere Meningokokken-Sepsis überlebte. Mittlerweile geht es der heute 15-Jährigen gut. Sie hatte Glück im Unglück und trug keine Folgeschäden davon. Trotzdem ist es ihrer Mutter ein Anliegen, über die Erkrankung und die Schutzmöglichkeiten zu sprechen, damit kein Elternteil erleben muss, was sie durchgemacht hat.

Frau Augé, welche Symptome hatte Ihre Tochter?

Nach einem ganz normalen Tag wurde Leonie in der Nacht plötzlich unruhig, zog ihre Beine an, krampfte und spuckte. Im Krankenhaus sorgte sich die Ärztin, weil es meinem Baby allgemein nicht gut ging, sie gräuliche Lippen hatte und ihre Haut wie marmoriert wirkte. Sowohl das erste als auch das zweite Blutbild ergaben jedoch keinerlei Hinweise. Erst als die Ärztin mich nach roten Pünktchen fragte, gab es eine konkrete Vermutung. Ich hatte sie für einen sommerlichen Hitzeausschlag gehalten, weil sie im Bereich der Windel lagen. Es waren jedoch bereits Einblutungen unter der Haut.

Wie wurde Leonie behandelt?

Leonie bekam sofort ein Antibiotikum – nur zwei Stunden später wäre es vermutlich zu spät gewesen. Im weiteren Verlauf hatte meine Tochter Hauteinblutungen von Kopf bis Fuß und sie erlitt einen septischen Schock mit Herz-Kreislauf-Versagen. Ihre Organe waren auch schon angegriffen. Die Ärzte mussten 24 Stunden um ihr Leben kämpfen. Die eigentliche Diagnose einer Meningokokken-Erkrankung folgte erst später. Wir waren insgesamt 14 Tage im Krankenhaus. Es dauerte mehrere Wochen, bis Leonie sich von der Meningokokken-Sepsis, der Blutvergiftung, erholte. Danach brauchte es noch Jahre, bis ihr Immunsystem wieder so stark war wie das von anderen Kindern.

Wussten Sie, dass es Schutzimpfungen gibt? War Ihre Tochter geimpft?

Ich hatte bis dahin keine Ahnung, dass es Meningokokken gibt und dass sie insbesondere für Babys gefährlich sein können. Als Leonie 2004 mit vier Monaten erkrankte, gab es erst eine Schutzimpfung, die jedoch noch nicht standardmäßig für alle Kinder empfohlen wurde. Sie kam erst zwei Jahre später in den offiziellen Impfkalender. Aber auch die hätte Leonie nicht schützen können, da es mehrere Erregergruppen gibt und die bis heute empfohlene Impfung nur gegen eine davon schützen kann. Meine Tochter erkrankte jedoch an einer anderen Meningokokken-Gruppe.

Wie hat sich Ihr Leben seitdem verändert?

Leonie hatte überlebt, darüber waren wir heilfroh. Als wir erfuhren, dass nach Meningokokken-Erkrankungen Hörverlust, Schädigungen des Gehirns, Lernschwächen oder Hautvernarbungen zurückbleiben können oder in manchen Fällen Gliedmaßen amputiert werden, mussten wir dennoch schwer schlucken. Als sich später herausstellte, dass Leonie keine Folgeschäden davongetragen hat, waren wir zusätzlich erleichtert. Heute ist meine Tochter 15 Jahre alt und kerngesund. Ich hätte nicht gedacht, dass sie diese schwere Erkrankung so gut überlebt hat, geschweige denn so gesund. Ich bin dankbarer geworden, für vieles.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Dass alle Eltern sich bei ihrem Kinder- und Jugendarzt informieren. Heutzutage gibt es Impfungen gegen die fünf häufigsten Meningokokken-Gruppen in Deutschland. Ich bitte wirklich jeden, sein Kind bestmöglich schützen zu lassen. Weil diese Erkrankung, so selten sie auch sein mag, so schwere Folgen bis hin zum Tod haben kann.

Aktuelle Studie: Impfstatus des eigenen Kindes häufig unklar

Von Meningokokken-Erkrankungen besonders häufig betroffen sind Babys und Kleinkinder, weil ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist.(1) Impfungen können schützen. Eine aktuelle Studie(2) zeigt jedoch, dass viele Eltern den Impfstatus ihrer eigenen Kinder nicht genau kennen. Einem Großteil ist außerdem nicht bewusst, dass es unterschiedliche Meningokokken-Gruppen gibt.

Eltern sollten ihren Kinder- und Jugendarzt frühzeitig auf die Schutzimpfungen gegen Meningokokken ansprechen und sich vorab informieren, zum Beispiel unter www.meningitis-bewegt.de.

(1) RKI: „Ratgeber für Ärzte: Meningokokken-Erkrankungen“. Verfügbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Meningokokken.html?nn=2394130. August 2019.
(2) Survey: “Parents Awareness Tracker – Parent Activation Initiative Market Research, IPSOS on behalf of GSK. 27 March – 15 April 2019”. (Data on File: 2019N405209_01).



Login

Benutzername:

Passwort:


Einstellungen



Artikel Bewertung

Ergebnis: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich die Zeit und bewerten diesen Artikel:
Excellent
Sehr gut
Gut
Okay
Schlecht

Verwandte Links

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema :

die letzten 5 Artikel


Artikel-Archiv

fit und munter ist ein Angebot der LayerMedia, Inc. Mehr Infos zum Unternehmen finden Sie hier.
Wenn Sie an Werbung in fit und munter interessiert sind, so folgen Sie diesem Link
© 1996 - 20116 LayerMedia und deren Content-Lieferanten. Alle Rechte vorbehalten.