fit und munter - Bei chronischem Tinnitus kann ein Hörgerät helfen (FOTO)

fit und munter

Bei chronischem Tinnitus kann ein Hörgerät helfen (FOTO)



Zwar werden Tinnitus und Hörsturz oft in einem Atemzug genannt -
sie lassen sich aber gut unterscheiden. "Solange es in Ihrem Ort nur
rauscht, Sie aber keinen Hörverlust und Schwindel bemerken, haben Sie
keinen Hörsturz, sondern einen Tinnitus", erklärt Dr. Sina Bernsdorf,
Internistin und Hausärztin in Jena, im Patientenmagazin "HausArzt".

Ein Tinnitus sei ein Phantomgeräusch, das eigentlich gar nicht da
sei. "Trotzdem rauscht oder piept es - manchmal nur für kurze Zeit,
manchmal über Tage, Wochen und Monate." Das könne für Patienten sehr
belastend sein. Bei etwa der Hälfte der Patienten höre der Tinnitus
spontan wieder auf. "Wird er chronisch, kann der HNO-Arzt ein
Hörgerät verschreiben, das die Umgebungsgeräusche verstärkt und so
das Phantomgeräusch übertönt." Auch Verhaltens- oder Musiktherapeuten
könnten helfen, mit dem Tinnitus zu leben, sagt Bernsdorf.

Ein frisch auftretender Tinnitus kann der Expertin zufolge der
Vorbote eines Hörsturzes sein. "Bei diesem hört man meist auf einem
Ohr die tiefen oder die hohen Töne nicht, manchmal hören Patienten
auch gar nichts mehr." Wie beim Tinnitus sei die Ursache nicht
bekannt. Doch Stress scheine das Auftreten zu begünstigen. "Handelt
es sich wirklich um einen Hörsturz, verordne ich für mehrere Tage
Ruhe."

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Patientenmagazin "HausArzt" gibt der Deutsche Hausärzteverband in
Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 4/2018
wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.



Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

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