fit und munter - Lebensmittelunverträglichkeiten: Frauen sind häufiger betroffen als Männer (Studie)

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Lebensmittelunverträglichkeiten: Frauen sind häufiger betroffen als Männer (Studie)


Lebensmittelunverträglichkeiten: Frauen sind
häufiger betroffen als Männer

- Von Unverträglichkeiten Betroffene verzichten meist auf eine
fachliche Diagnose

Laktose, Gluten, Fruchtzucker, Histamin - die Liste der
Inhaltsstoffe von Lebensmitteln, auf die scheinbar immer mehr
Menschen mit Beschwerden reagieren, ist lang. Ein Viertel der
Bundesbürgerinnen und -bürger gibt inzwischen an, unter Allergien
oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu leiden. Das ist das
Ergebnis einer Studie der pronova BKK.

+++ Eine Infografik zur freien redaktionellen Verwendung finden
Sie über diesen Link zum Download: http://ots.de/RXcWHr +++

20 Prozent der Männer und 30 Prozent der Frauen in Deutschland
leiden laut eigenen Angaben an durch Nahrungsmittel hervorgerufenen
Unverträglichkeiten. Im Fokus stehen dabei Nüsse und
Lebensmittelzusätze wie Konservierungsstoffe und
Geschmacksverstärker. Dass der weibliche Teil der Bevölkerung öfter
davon betroffen ist, wundert kaum: "Frauen achten bewusster auf ihre
Ernährung und die Inhaltsstoffe der Lebensmittel, die sie zu sich
nehmen", sagt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt der pronova BKK. Das
bestätigt auch die Befragung zum Thema "Männer-/Frauengesundheit, die
die pronova BKK 2018 durchführen ließ. Die meisten Frauen, die nach
dem Verzehr bestimmter Lebensmittel unter Unwohlsein leiden, achten
sehr genau darauf, diese Lebensmittel zu vermeiden. Sie fragen in
Restaurants aktiv nach und informieren auch ihr Umfeld darüber.

Viele Männer schenken Anzeichen keine Beachtung

Männern scheint das zu kompliziert oder sogar unangenehm zu sein:
Während nur vier Prozent der Frauen derartige Reaktionen des Körpers
ignoriert, sind es bei den Männern mit elf Prozent fast drei Mal so
viele. Beim Essen schwingt bei ihnen deshalb oft die Angst vor
unerwünschten Nebenwirkungen mit. Das müsste nicht sein:
"Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind keine Einbildung und müssen
auch niemandem peinlich sein", so Dr. Herold. "Eine medizinische
Untersuchung kann dabei helfen herauszufinden, ob es sich um eine
temporäre Überreaktion des Körpers oder um eine Stoffwechselstörung
handelt." So kann etwa der übermäßige Verzehr von Milchprodukten bei
jedem Menschen körperliche Probleme hervorrufen, ohne dass eine
Allergie vorliegt.

Betroffene setzen kaum auf den Rat der Experten

Tritt eine Nahrungsmittelunverträglichkeit auf, meiden Frauen eher
das entsprechende Lebensmittel oder den Inhaltsstoff. 67 Prozent von
ihnen verzichten weitestgehend auf die Nahrung, die ihnen
Schwierigkeiten bereitet, bei den Männern sind es nur 51 Prozent.
Wenn es um das fachliche Abklären von Allergien geht, halten sich
beide Geschlechter allerdings genau die Waage: Jeweils nur sieben
Prozent der befragten Männer und Frauen lassen sich ausführlich von
Fachleuten wie Ärzten, Apothekern oder Ernährungsexperten beraten. So
geben 51 Prozent der Befragten mit Laktoseintoleranz an, aufgrund
eigener Wahrnehmung an dieser Unverträglichkeit zu leiden, ärztlich
diagnostiziert wurde sie jedoch nur bei 49 Prozent. Ähnlich fiel das
Ergebnis bei Gluten aus: Nur 46 Prozent der Studienteilnehmerinnen
und -teilnehmer mit Glutenallergie haben diese Diagnose fachlich
abklären lassen. Wer an einer Unverträglichkeit leidet, verlässt sich
also nach wie vor eher auf die eigene Einschätzung und entwickelt
persönliche Strategien für eine auf seine Bedürfnisse abgestimmte
Ernährung.

Um nicht mit unnötigen Einschränkungen leben zu müssen, sollten
Betroffene jedoch besser professionellen Rat einholen: Fachärzte
prüfen Symptome, Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten genau und
führen bei Verdacht Haut-, Atem- und Bluttests durch. Die gezielte
Ermittlung von Allergien und Unverträglichkeiten wird in der Regel
von den Krankenkassen übernommen.

Zur Umfrage

Die Befragung "Männer-/Frauengesundheit 2018" wurde im April 2018
im Auftrag der pronova BKK im Rahmen einer Online-Befragung
durchgeführt. Bundesweit wurden bevölkerungsrepräsentativ dazu 2.000
Bundesbürgerinnen und -bürger befragt.

Über die pronova BKK

Die pronova BKK ist aus Zusammenschlüssen der
Betriebskrankenkassen namhafter Weltkonzerne wie beispielsweise Ford,
Bayer, BASF und Continental entstanden. Die Kasse ist bundesweit für
alle Interessierten geöffnet. Rund 660.000 Kundinnen und Kunden
schätzen die persönliche Betreuung, den exzellenten Service und die
umfassenden Leistungen. Die pronova BKK ist mit einem dichten
Geschäftsstellennetz an über 60 Kundenservice- und Beratungsstellen
vertreten. Sie zählt zu den fünf größten Betriebskrankenkassen und zu
den größten Krankenkassen in Deutschland. Weitere Informationen unter
www.pronovabkk.de.



Pressekontakt:
Ulrich Rosendahl
pronova BKK
Ludwig-Erhard-Platz 1
51373 Leverkusen
Tel.: 0214 32296-3700

Original-Content von: pronova BKK, übermittelt durch news aktuell
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