fit und munter - Krankenhaus Wertheim setzt auf neueste Technologien bei Kniearthrosepatienten

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Krankenhaus Wertheim setzt auf neueste Technologien bei Kniearthrosepatienten

Einsatz patientenspezifisch angepasster Knie-Implantate für Patienten mit Kniegelenksarthrose

Wertheim, 28. September 2009 - Dr. Mathias Bender, leitender Arzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie und Leiter des Zentrums für Endoprothetik Main-Tauber am Krankenhaus in Wertheim und sein Team bieten ihren Patienten die neueste Technologie zur Behandlung von Arthrose im Kniegelenk.

Nicht von ungefähr bezeichnen Orthopäden und Chirurgen das Knie gern als "Gelenk der Superlative" - da es das größte Gelenk unseres Körpers ist und ein kompliziert aufgebautes dazu. Arthrose verursacht Schmerzen, Schwellungen, verringert die Beweglichkeit und damit insgesamt die Lebensqualität der Betroffenen. Die Arthrose gilt als klassische Alterserscheinung. Tatsächlich erkrankt in einem Alter von ab circa 50 Jahren jeder zweite Europäer an einer solchen degenerativen Erkrankung. Im Laufe der Jahre nutzen sich die Knorpelschichten im Knie ab, die sonst die Funktion des Gelenks garantieren. Allerdings leiden inzwischen auch immer mehr junge Menschen unter Kniearthrose. Übergewicht ist eine der Ursachen für die steigende Zahl jüngerer Kniearthrose-Patienten. Allein in Deutschland werden Jahr für Jahr ca. 145.000 Knie-Endoprothesen implantiert. Der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks zählt damit zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen.

Eine neue Technologie ermöglicht es jetzt, individuelle und spezifisch auf den Patienten angepasste Knie-Implantate für spezielle Stadien der Arthrose herzustellen. Hier handelt es sich um Patienten bei denen nicht das gesamte Kniegelenk von der Arthrose betroffen ist. Bisher wurden aber auch solche Patienten oft mit einem vollständigen Kniegelenkersatz versorgt.

Die neuen, individuell angefertigten Implantate des Medizingeräteherstellers ConforMIS, die von Herrn Dr. Bender in Wertheim eingesetzt werden, sind eine echte Alternative zu den Standardimplantaten. Sie wurden entwickelt, um den Menschen ihre Beweglichkeit und Aktivität so lange wie möglich zu erhalten. Die Arthrose sollte- je nach Stadium - maximal knochenerhaltend behandelt werden.

"Mit dem iUni Kniegelenksimplantat von ConforMIS, bei dem sowohl die Implantate als auch die für die Operation erforderlichen Instrumente für den Patienten individuell angefertigt werden, können wir wirklich einen meines Erachtens einzigartigen Ansatz bieten", meint Dr. Mathias Bender, Leiter des Zentrums für Endoprothetik Main-Tauber in Wertheim. "Aufgrund des minimal-invasiven Einsatzes verkürzt sich außerdem die Rekonvaleszenzzeit, was insbesondere für unsere jüngeren Patienten interessant ist, die trotz Arthrose im Kniegelenk nicht auf ihre Beweglichkeit und ihre Aktivitäten verzichten wollen."


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