fit und munter - Gesundheitspreis für Kopfschmerzzentrum

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Gesundheitspreis für Kopfschmerzzentrum

Den mit 15.000 Euro dotierten 2. Preis des MSD-Gesundheitspreises hat das Westdeutsche Kopfschmerzzentrum Essen (WKZ) gewonnen. Am WKZ bieten Neurologen, Psychologen, Physiotherapeuten und Sporttherapeuten seit 10 Jahren ein umfassendes und abgestimmtes Behandlungskonzept zur Integrierten Versorgung bei Migräne und schweren Kopfschmerzen an — mit großem Erfolg.
Den mit 15.000 Euro dotierten 2. Preis des MSD-Gesundheitspreises hat das Westdeutsche Kopfschmerzzentrum Essen (WKZ) gewonnen. Am WKZ bieten Neurologen, Psychologen, Physiotherapeuten und Sporttherapeuten seit 10 Jahren ein umfassendes und abgestimmtes Behandlungskonzept zur Integrierten Versorgung bei Migräne und schweren Kopfschmerzen an — mit großem Erfolg.

Für Patienten mit häufigen und schwer zu behandelnden Kopfschmerzen gibt es keine ausreichende medizinische Versorgung in Deutschland. Seit einigen Jahren bietet das Westdeutsche Kopfschmerzzentrum Essen zusammen mit den meisten gesetzlichen und privaten Krankenkassen und niedergelassenen Neurologen ein interdisziplinäres und sektorübergreifendes Behandlungsmodell zur Versorgung von Kopfschmerzpatienten an. „Von dem Behandlungskonzept aus einem Guss profitieren Menschen mit chronischen Kopfschmerzen und Migräne. Der MSD-Gesundheitspreis ist Ausdruck der Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit in den vergangenen Jahren“, erklärt Hans-Christoph Diener, Direktor der Universitätsklinik für Neurologie.

„Es gibt Menschen, die über häufige und sehr starke Kopfschmerzen klagen. Für sie ist es wichtig, dass sie eine Anlaufstelle haben. Im Westdeutschen Kopfschmerzzentrum arbeiten Neurologen, Psychologen, Physio- und Sporttherapeuten, die auf Kopfschmerzen spezialisiert sind und die niedergelassenen Neurologen bei der Behandlung dieser Patienten unterstützen“, erklärt PD Dr. Dagny Holle, Leiterin des Westdeutschen Kopfschmerzzentrum am UK Essen. Mit dem ersten erste Modell zur Integrierten Versorgung bei Migräne und schweren, chronischen Kopfschmerzen wurden jährlich über 3.000 neue Patienten behandelt – und das mit großem Erfolg: „Die meisten Patienten leiden nach der Behandlung im WKZ an deutlich weniger Tagen im Monat an Kopfschmerzen. Wir Neurologen behandeln in erster Linie mit Medikamenten. Die Psychologen erarbeiten hingegen mit den Patienten, wie sie die Auslöser ihrer Kopfschmerzen vermeiden und ihren Alltag besser strukturieren können“, so Dagny Holle. Den meisten Patienten reicht bereits ein einziger Termin im WKZ, um die Beschwerden zu lindern. Wenn Patienten hingegen weiter unter chronischen Kopfschmerzen leiden, werden sie für einige Tage in der Tagesklinik des Zentrums betreut.

Zum Hintergrund: Das Pharmaunternehmen MSD hat den Gesundheitspreis zum dritten Mal vergeben. Insgesamt wurden in diesem Jahr sechs Preisträger für wegweisende Versorgungsprojekte mit einem Preisgeld von insgesamt 110.000 Euro geehrt. Der MSD-Gesundheitspreis stand unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.
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