fit und munter - Weltpolitiker: "Die Zeit zum Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs ist JETZT gekommen"

fit und munter

Weltpolitiker: "Die Zeit zum Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs ist JETZT gekommen"



Nationale Regierungsoberhäupter und internationale Agenturen
stehen mit historischem Engagement hinter dem weltweiten Aufruf zur
Vereinheitlichung der Präventionsmassnahmen gegen
Gebärmutterhalskrebs

Jedes Jahr sterben 275.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Allein
in Indien werden 72.000 Todesfälle und somit mehr als in jedem
anderen Land verzeichnet. Die zehn höchsten Sterblichkeitsraten im
Zusammenhang mit Gebärmutterhalskrebs entfallen allesamt auf
Afrika[1].

Während der Gebärmutterhalskrebs zunehmend in den globalen
Blickpunkt rückt, folgten Interessengruppen aus mehr als 70 Ländern
dem "Aufruf zum Handeln", der im Zuge des Global Forum on Cervical
Cancer Prevention laut wurde. Das Forum fordert einen universellen
Zugang zu Präventionsmassnahmen gegen Gebärmutterhalskrebs, wodurch
man vielen Millionen Mädchen und Frauen in den ärmsten Ländern der
Welt zukünftig neue Hoffnung bieten könnte.

"Dies ist ein wunderbarer Anfang, um Mädchen aus den ärmsten
Ländern der Welt vor der führenden krebsbedingten Todesursache der
Frauen zu schützen", so Seth Berkley, CEO der GAVI Alliance. "Und
dank des neuen günstigen Preises, den wir für HPV-Impfungen
ausgehandelt haben, können wir jetzt noch mehr Mädchen impfen - und
einem wirklich nachhaltigen Ansatz dabei einen Schritt näher kommen."

Die Regierungsoberhäupter lobten Südafrika für die gewagte
Ankündigung, Mädchen im Alter von neun bis zehn Jahren ab Februar
2014 ebenfalls mit Impfstoffen zu versorgen. Das Land kommt für
GAVI-Finanzierungshilfen nicht infrage. "Wir begrüssen das jüngste
Engagement der südafrikanischen Regierung, Mädchen gegen diese
tödliche Krankheit zu impfen, der jedes Jahr mehr als 3000 Frauen
erliegen und bei der er sich um eine der häufigsten opportunistischen
Infektionen von HIV-Patienten handelt", so Portia Serote der
Treatment Action Campaign.

Internationale Agenturen werden eine Schlüsselrolle spielen
müssen, damit sichergestellt werden kann, dass die Welt die
Zielvorgaben der Weltgesundheitsorganisation erreicht. Diese setzt
sich dafür ein, dass 50 % aller 75 Fokusländer bis 2015 HPV-Impfungen
eingeführt haben werden.

"Bei der Gebärmutterhalskrebs-Prävention geht es darum, dass
Frauen ein Recht auf Gesundheit und auf eine ausgeglichene
Entwicklung haben", so Graça Machel, die kommende Vorsitzende der
Partnerschaft für Mutter-, Neugeborenen- und Kindergesundheit. Mit
dem "Aufruf zum Handeln" wurden die nötigen Voraussetzungen
geschaffen, um einen globalen Dialog über bewährte Verfahrensweisen
zur wirksamen Gebärmutterhalskrebs-Prävention einzugehen. Genevieve
Sambhi, ehemalige Miss Malaysia Universe und Überlebende einer
Gebärmutterhalskrebs-Erkrankung, erklärte: "Ich selbst bin an
Gebärmutterhalskrebs erkrankt, das kann jedem passieren. Das muss
aber nicht zwangsläufig der Fall sein. Gemeinsam können wir es
schaffen, in einer Welt ohne Gebärmutterhalskrebs zu leben."

1. Cervical Cancer Crisis Card, 2013, http://www.cervicalcancerfre
ecoalition.org/wp-content/uploads/Cervical-Cancer-Global-Crisis-Card_
2013.pdf

KONTAKT:

Nilanjana Bose: +60-017-8307580
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