fit und munter - Aktiv gegen Krebs! CURA-Krankenhaus Königswinter referiert auf dem 5. Medizin-Fo

fit und munter

Aktiv gegen Krebs! CURA-Krankenhaus Königswinter referiert auf dem 5. Medizin-Fo

CURA – Katholische Einrichtungen im Siebengebirge gGmbH, zu
deren Einrichtungen u.a. das St. Josef-Krankenhaus in Königswinter und das St. Johannes Krankenhaus Bad Honnef gehören, war mit namhaften Referenten vertreten.


Bad Honnef – Im Rahmen des traditionell im Januar stattfindenden Patiententages von
Veranstalterin Martina Ihrig im Bad Honnefer Seminaris-Hotel präsentiert sich u.a. das
CURA-Krankenhaus Betroffenen, Angehörigen und Interessierten mit verschiedenen
Referaten zum sensiblen und wichtigen Thema Krebs. Moersdorf Consulting,
Unternehmensberatung für Kliniken und Praxen begleitet die Veranstaltung von Martina
Ihrig und führt das Interview mit Herrn Dr. med. Georg Steinmeister, Leiter der Abteilung
Gastroenterologie im CURA-Krankenhaus Königswinter.

Moersdorf Consulting:
Herr Dr. Steinmeister, Sie haben auf dem 5. Medizin-Forum den
folgenden Vortrag gehalten: „Eine risikoreiche Kombination: Helicobacter, hoher
Fleischkonsum und die Entstehung des Magenkarzinoms“ - ein komplexes Thema. In Ihren Worten: Für was steht das CURA-Krankenhaus Königswinter?

Dr. med. Georg Steinmeister:
Wir stehen für eine wohnortnahe Versorgung der Patienten auf hohem medizinischen Niveau, d.h. primär für die Bevölkerung dieser Region.

Moersdorf Consulting:
Sie haben sich auf dem 5. Medizin-Forum in Bad Honnef präsentiert- warum?

Dr. med. Georg Steinmeister:
Nun, Magenkrebs ist der 5.häufigste Krebs. Im Bereich der Magen-/Darm-Tumore sogar
der 2.häufigste. In der Bundesrepublik gibt es jährlich zwischen 20.000 und 30.000
Neuerkrankungen pro Jahr. Das macht das Thema so aktuell. Wir haben uns entschieden
mitzuwirken, um den Gesamtaspekt der Vorsorge zu unterstreichen. Hierzu gehören u.a.
die Änderung von Ernährungsverhalten genauso wie die Entwicklung eines sensiblen
Gespürs für den eigenen Körper. Dies ist besonders wichtig, da es keine spezifischen
Symptome gibt.

Moersdorf Consulting:
Herr Dr. Steinmeister, was haben Sie – als Referent - auf dem 5. Medizin-Forum Ihren
Patienten konkret angeboten und wie war die Resonanz der Besucher auf dem Forum?

Dr. med. Georg Steinmeister:
Eine der zentralen Botschaften war, die potenziell schädigenden Faktoren des täglichen Lebens wegzulassen oder zu reduzieren, wie z.B. Nikotin.
Wichtig ist es mehr Obst und Gemüse zu essen und vor allem weniger rotes Fleisch.
Die Faustformel sagt: „Pro Tag 5 Portionen Obst und / oder Gemüse“, dann sind Sie auf
dem richtigen Weg zu einer gesunden und dem Magen-Darm-Krebs-vorbeugenden Ernährung.

Moersdorf Consulting:
Warum weniger rotes Fleisch?

Dr. med. Georg Steinmeister:
Wir verfügen über Untersuchungen, die belegen, dass einer hoher Verzehr von
rotem Fleisch einen Risikofaktor darstellt. Es handelt sich hier um Vergleichsstudien zwischen Vegetariern und Fleischessern.

Ein eigenständiges Risiko ist die Besiedlung des Magens mit dem Bakterium Helicobacter pylori, welche oftmals schon in der Kindheit durch Tröpfcheninfektion erfolgt. Dieser Erreger ist auch Mitverursacher von Magenschleimhautentzündungen und – geschwüren.
Die Kombination beider Faktoren stellt ein deutlich erhöhtes Risiko für die Betroffenen dar an Magen-Krebs zu erkranken.

Moersdorf Consulting:
Abschließend Herr Dr. Steinmeister, wie engagiert sich das CURA-Krankenhaus noch für
die Patienten?

Dr. med. Georg Steinmeister:
Die CURA Katholische Einrichtungen im Siebengebirge gGmbH bietet der Bevölkerung ein
umfangreiches Kursprogramm in den Räumlichkeiten ihrer Krankenhäuser in Bad Honnef
und Königwinter an. Qualifizierte Fachkräfte wie Ärzte, Physiotherapeuten, Hebammen,
Pflegefachkräfte und ausgebildete Pädagogen und Trainer führen unsere Kurse und
Veranstaltungen durch.

Unser aktuelles Projekt ist die so genannte „Abendvisite“ – eine Fortbildungsreihe in ca.14tägigen Abständen im Wechsel in den Häusern Bad Honnef und Königswinter, die Ende des Monats startet. Es handelt sich um Vorträge für Patienten, Angehörige und Interessierte u.a. über die Themenbereiche Magen-Darm-Erkrankungen, Orthopädie, Geriatrie, Schmerztherapie. Insgesamt bieten wir in unseren CURA-Häusern regional und ortsnah eine sehr gute Qualität in der Patientenversorgung. Wir verfügen über die technischen Vorraussetzung und über entsprechend hervorragend ausgebildetes Personal.

Die CURA-Krankenhäuser bieten den Menschen, die hier leben, vor Ort eine hervorragende Betreuung – in allen Gesundheitsfragen und in der Behandlung. Ein unbequemes Ausweichen mit Transfer- und Wartezeiten in andere Regionen ist meines Erachtens unnötig!






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