fit und munter - Ehemaliger asr-Präsident Albrecht Feibel mit Bundesverdienstkreuz geehrt

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Ehemaliger asr-Präsident Albrecht Feibel mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Der ehemalige Präsident des asr, Albrecht Feibel, ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausge-zeichnet worden. Der Orden wurde ihm am 9. Juni 2011 für seine umfangreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten verliehen.
Mittelständler mit Herz und Verstand

Albrecht Feibel Jahrgang 1940, absolvierte eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskauf-mann und war ab 1965 als Reiseverkehrskaufmann beschäftigt, bevor er sich 1985 in Saarbrücken mit einem Reisebüro selbstständig machte. Zu dieser Zeit war er auch schon aktiv in der Politik und als Stellvertretender Landesvorsitzender der CDU - Saar tätig.

Der Touristiker und gelernte Reisekaufmann Albrecht Feibel erkannte schon Anfang der achtziger Jahre wie wichtig der Mittelstand für den Tourismus ist. Schon zu dieser Zeit setzten sich zunehmend starke Konzernstrukturen durch, den der "Mittelständler mit Herz" mit dem asr einen starken Gegenspieler entgegensetzte.

Im April 1986 wurde Albrecht Feibel auf der Mitgliederversammlung in Bad Homburg zum Vor-standsvorsitzenden des asr - Arbeitskreis selbständiger Reiseunternehmen e.V. gewählt. Eine seiner ersten Aktionen war die Änderung der damaligen Satzung, die völlig neu gefasst wurde.

Mann mit Erfahrung und Mut für Kampagnen
Die erfolgreiche Tätigkeit in diesem Verband, in dem er alle seine touristischen und politischen Erfahrungen einbringen konnte, führten im April 1989 sowie in den Wahljahren 1992 und 1995 zur Wiederwahl von Albrecht Feibel zum Vorstandsvorsitzenden des asr.

Seine Erfolgsbilanz ist beachtlich: im Januar 1993 trat der asr aus dem DRV aus um sich selb-ständig und ohne Bindung an die großen Konzerne weiter zu entwickeln. Zu dieser Zeit hatte der asr immerhin 1.700 Mitglieder. Unter seiner Aegide wurde die neue asr Geschäftsstelle in Frank-furt / Main eröffnet, eine telefonische Sprechstunde zum Computereinsatz in Reisebüros einge-richtet. Große Themen focht Feibel aus, der sich in seiner David gegen Goliath Rolle gut gefiel: EU-Pauschalreiserecht und die Benachteiligung des Mittelstands war nur eines der wichtigen Verbandskampagnen. Mit der Deutschen Bahn stritt sich der asr um den Direktversand der Bahncard und warnte die Reisebüros vor einer gefährlichen Entwicklung: "Billig - Trend ist kontraproduktiv" sowie "Groß heißt nicht krisenfest". Im Rückblick Themen, die nachwievor auf der Agenda stehen.

Zur Wahl im Oktober 1995 wurde er von seinem damaligen Vizepräsidenten, Klaus Laepple, in seiner Funktion abgelöst. Aber da war er auch schon Mitglied im Landtag des Saarlandes, und Vorsitzender des Landtagsausschusses für Wirtschaft (1990 - 1999). Und dann entschied er sich für Berlin und stärkte hier bis zum Jahre 2005 seine Fraktion als Bundestagsabgeordneter im Haushaltsausschaus.

Über 25 Jahre ehrenamtliche Kommunalpolitik liegt hinter dem Reiseverkehrskaufmann. Seine Leidenschaft galt immer der Tourismuspolitik und noch heute praktiziert er das, was er seit frü-hen Jahren getan hat - sein Reisebüro F&T ReiseService arbeitet nach wie vor erfolgreich in Saarbrücken.

Albrecht Feibel hat den asr nicht verlassen. Bis heute steht er dem Verband offen und kritisch gegenüber. Besonders geschätzt wird seine Sachlichkeit und Kompetenz. Auf Vorschlag des Vor-standes des asr wird Albrecht Feibel auf der nächsten asr Mitgliederversammlung zum Ehren-mitglied des asr ernannt.

Wir freuen uns mit Albrecht Feibel und gratulieren ihm zum Bundesverdienstkreuz 1. Klasse auf diesem Wege auf das herzlichste! Wir sind stolz darauf, dass er zu den Aktiven des asr gehört!

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