fit und munter - Jürgen von der Lippe: Hypochonder langlebig

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Jürgen von der Lippe: Hypochonder langlebig


Baierbrunn (wnorg) - Auch Prominente sind nur Menschen wie alle anderen auch. Zugegeben, sie stehen mehr unter Beobachtung, manchmal auch unter Selbstbeobachtung. Jetzt hat Jürgen von der Lippe erklärt, warum Hypochonder unter Umständen länger leben als sorglose Menschen, die sich nicht so intensiv mit der nächsten möglichen Krankheit befassen.

Ein Hypochonder, ist ein Mensch mit ausgeprägter Krankheitsfurcht. Das ist eine sachlich nicht zu belegende, angsthafte Furcht oder Ahnung, krank zu sein oder bald krank zu werden. Das kann schließlich zu einer tatsächlich belastenden Einstellung zum eigenen Körper und seiner tatsächlichen Gefährdung führen. Typisch hierfür ist eine ausgeprägte bis zwanghafte Selbstbeobachtung des eigenen Körpers bzw. seiner Organfunktionen, wobei praktisch nichts unbeobachtet bleibt. Dabei sucht der Betroffene beharrlich und manchmal sogar regelrecht forschend nach Krankheitszeichen, die seinen Verdacht beweisen sollen.

Mit seinen 62 Jahren entdeckt Entertainer Jürgen von der Lippe die Vorteile des gereiften Hypochonders: "Die Zipperlein rücken in greifbare Nähe - wenn sie nicht schon da sind. Ich muss mir meine Krankheiten also nicht mehr einbilden", vertraute er dem Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" an. "Und man sammelt natürlich Erfahrungswerte, wenn sich herausstellt, der letzte Pickel war wieder kein Krebs." Er hält es für gut möglich, dass Hypochonder sogar länger leben, "möglicherweise, weil sie tatsächlich mehr von ihren Krankheiten verstehen als ihre Ärzte".
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