HauptMenu

icon_home.gif Startseite
newspaper.gif NewsEin- oder Ausklappen
tree-T.gif Artikel
tree-T.gif Themen
tree-T.gif Artikel Archiv
tree-L.gif Internet News
som_downloads.gif WellnessführerEin- oder Ausklappen
· Fitness & Bewegung
· Bäder & Thermen
· Behandlung & Beratung
· Ernährung
· Wellness-Berufe
· Beauty & Körperpflege
· Sauna
· Wellness-Produkte
· Wellness-Hersteller
· Solarien & Sonnenstudios
· Gesundheit
· Physiotherapie
· Aus- und Weiterbildung
· Reise und Hotel
· gesundes Schlafen
page_white_text.gif InhalteEin- oder Ausklappen
tree-T.gif Testberichte
tree-T.gif Bildergalerie
icon_community.gif CommunityEin- oder Ausklappen
tree-T.gif Benutzer Anmeldung
tree-T.gif Benutzeraccount
tree-L.gif Gästebuch
icon_poll.gif ServiceEin- oder Ausklappen
tree-T.gif Impressum
tree-T.gif FAQ
tree-T.gif Umfragen
tree-T.gif Feedback
tree-T.gif Uns empfehlen
Werbung

FAQs

· Downloads (6)
· UserPunkte (5)
· WebLinks (5)

Gesundheitswesen - Medizin: BPI: Bundesrat rät R(W)ICHTIGES zum GSAV

Geschrieben am Freitag, 15. März 2019 von Administrator

ots schreibt "

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie
e.V. (BPI) sieht in den Beschlüssen der heutigen Sitzung des
Bundesrates wichtige Ansätze für Änderungen am Gesetz für mehr
Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV). Das Gremium forderte
Änderungen in der geplanten Hämophilie-Versorgung, der
Aut-idem-Regelung für Biosimilars, den Rabattvertragsregelungen wie
auch grundsätzlich am erweiterten Preismoratorium.

Aus Sicht des BPI kann aus der heutigen Bundesratssitzung nur das
Fazit gezogen werden: "Das Bundesgesundheitsministerium muss seine
Pläne im GSAV korrigieren. Wenn es die Anmerkungen des Bundesrates
berücksichtigt, wäre das Gesetz tatsächlich seiner Zielsetzung von
mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung ein ganzes Stück
näher", so Dr. Martin Zentgraf, BPI-Vorstandsvorsitzender.

Hämophilie

Der Bundesrat befürchtet, dass die geplante Abschaffung der
Direktabgabe von Gerinnungspräparaten durch Ärzte zu einer Schwächung
der Zentrumsversorgung führt und damit die enge Bindung zwischen
Zentrum und Patient entfällt. Diese Versorgungsmöglichkeit wurde
durch das Transfusionsgesetz von 1998 geschaffen, um die Qualität der
gesicherten Abgabe mit der damit einhergehenden gründlichen
Dokumentation durch die behandelnden Ärzte zu gewährleisten. Der BPI
hatte in seiner Stellungnahme zum GSAV darauf hingewiesen, dass die
geplanten Gesetzesänderungen die Versorgungsqualität für Bluter
gefährdet.

Biosimilars

Bedenken äußerte der Bundesrat an der vorgesehenen
Aut-idem-Regelung für Biosimilars auf Apothekenebene für solche
Wirkstoffe, für die der G-BA über die therapeutische Gleichwertigkeit
positiv entschieden hat. Dies würde zu einem verstärkten Preisdruck
führen und wohlmöglich mittelfristig die Produktion aus Europa
verdrängen. Bei einer Abhängigkeit vom Import fürchtet der Bundesrat
Liefer- und Versorgungsengpässe. Diese Analyse ist zutreffend,
gesetzgeberische Eingriffe, die Fehlentwicklungen im Generikamarkt
nun auch auf den Bereich der Biosimilars übertragen, gefährden den
Produktionsstandort Deutschland und damit die Versorgung der
Patienten.

Rabattverträge

Als zu unbestimmt und ungeeignet für ein Mehr an
Versorgungssicherheit, bezeichnete der Bundesrat die geplanten
Rabattvertragsregelung im generischen Segment. Für eine
bedarfsgerechte Versorgung müsse die Vergabe an mehrere
pharmazeutischen Unternehmern sichergestellt werden, und hier der
Produktionsstandort Europa gesondert berücksichtigt werden. Die
Versorgung im generischen Markt auf eine breitere Basis zu stellen,
und die hiesige Produktion zu stärken, ist ein wichtiger Schritt in
Richtung Versorgungssicherheit.

Preismoratorium

Der Bundesrat spricht sich außerdem dafür aus, die Regelungen zum
erweiterten Preismoratorium zu modifizieren. So soll die Zulassung
einer neuen Indikation zukünftig nicht mehr unter das erweiterte
Preismoratorium fallen. Die Zulassung neuer Indikationen oder einer
neuen Darreichungsform für weitere Patientengruppen sollen
entsprechen honoriert und somit Anreize für Forschung und Entwicklung
geschaffen werden. Auch dies ist im Sinne der Patientenversorgung und
der weiterentwickelnden Forschung an bekannten Wirkstoffen ein
wichtiges Signal.



Pressekontakt:
Kontakt: Julia Richter (Pressesprecherin), Tel. 030 27909-131,
jrichter@bpi.de

Original-Content von: BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, übermittelt durch news aktuell



Login

Benutzername:

Passwort:


Einstellungen



Artikel Bewertung

Ergebnis: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich die Zeit und bewerten diesen Artikel:
Excellent
Sehr gut
Gut
Okay
Schlecht

Verwandte Links

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema :

die letzten 5 Artikel


Artikel-Archiv

fit und munter ist ein Angebot der LayerMedia, Inc. Mehr Infos zum Unternehmen finden Sie hier.
Wenn Sie an Werbung in fit und munter interessiert sind, so folgen Sie diesem Link
© 1996 - 20116 LayerMedia und deren Content-Lieferanten. Alle Rechte vorbehalten.