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Ernährung: Wie wir beim Intervallfasten Stress abbauen und glücklich sind

Geschrieben am Donnerstag, 14. Juni 2018 von Administrator

ilonabuergel schreibt "Ist der neue Trend, der sich Intervallfasten nennt, schon bei Ihnen angekommen? Wenn ja, hatten bringt das positiven oder negativen Stress? Oft beginnen wir etwas, ohne richtig nachzudenken und schaden uns damit. Wie wir in Bezug auf unseren Körper positiv zu denken lernen, Stress vorbeugen und uns etwas Gutes tun steht hier.

Hinter dem neuen Modell mit dem schicken Namen verbirgt sich also altes Wissen. Es wird dafür plädiert, Mahlzeiten nur innerhalb von täglich 8 Stunden einzunehmen, d. h. 16 Stunden zu fasten. Die Vorteile sollen vor allem in der Entgiftung, Heilung und Entlastung des Körpers in einer Gesellschaft, die immer mehr isst, liegen.


Stress vorbeugen heißt Risiken zu kennen

Bevor man begeistert auf diesen Zug aufspringt, sollten die wichtigsten Fehler klar sein, um sie zu vermeiden:

Fehler 1: Sich selbst beschummeln
Was soll mit dem Intervallfasten erreicht werden? Heimlich geht es oft um das Abnehmen. Endlich den Geheimtipp zu finden, der den ersehnten Erfolg bringt. Besser wäre, klar zu formulieren, was wir wollen z.B. „Ich trage mit Freude mein rotes Sommerkleid in Gr. x“.

Fehler 2: Zu hohe Erwartungen
Haben wir zu hohe und unrealistische Erwartungen, werden wir dazu neigen, schnell aufzugeben. Vieles wirkt aber langfristig am erfolgreichsten. Je realistischer wir herangehen, desto mehr Freude werden wir haben.

Fehler 3: Sich selbst überfordern
Oft beginnt man mit einem Konzept voller Energie und Enthusiasmus und übertreiben den Einsatz. Besser wäre, in kleinen Schritten zu testen, was machbar ist, was wirklich nützt und was Freude bringt. Eignet sich das Abendessen zum Weglassen oder eher das Frühstück? Hauruck-Aktionen sind Stress für Körper und Geist und der kostet Gesundheit.

Fehler 4: Wir haben den Kopf voller Zweifel
An schlechte Erfahrungen erinnern wir uns leider besonders intensiv und lange. Daraus erwachsen Zweifel, ob es wohl dieses Mal klappt. Zweifeln wir, nehmen wir die Schwierigkeiten eher wahr oder würdigen das Erreichte nicht genug. Denken wir besser über die Vorteile des neuen Konzep-tes für uns nach: z.B. die leichte Umsetzbarkeit. Gute Gedanken fördern gute Gefühle und beides gemeinsam - gutes Verhalten.

Fehler 5: Den Stressfaktor ignorieren
Stress ist der Appetitmacher schlechthin. Das Stresshormon Cortisol sorgt unter anderem dafür, dass der Blutzucker sinkt und wir Heißhunger bekommen. Stehen wir unter hohem Druck, haben viel um die Ohren und gönnen uns selten Pausen, dann resultiert daraus häufig unkontrolliertes Essen. Lassen wir nun zusätzlich eine Mahlzeit weg, kann dies den Heißhunger weiter befeuern.

Fehler 6: Die Stoffwechselsituation übersehen
Kontrollieren und reduzieren wir die Aufnahme von Nahrungsmitteln immer aufs Neue, verlangsamt sich jedes Mal der Stoffwechsel. Das heißt, nach einer Nahrungsmittelreduktion verbrauchen wir weniger als vorher und nehmen sogar zu, wenn wir lediglich genau wie vorher essen. Das Auslassen einer Mahlzeit kann bedeuten, dass wir künftig immer so wenig essen müssten, um das Gewicht zu halten. Ehe wir starten, sollten wir uns darüber im Klaren sein.

Fehler 7: Ein Konzept zu ernst nehmen
Diejenigen, die Pflichten sehr genau erfüllen sind in Gefahr, darüber ihr Leben und den Genuss zu vergessen. Variieren wir besser, hören auf den Körper. Suchen wir Gleichgesinnte, haben Spaß. Wir sind ja nicht der Sklave eines Konzeptes, sondern die/der Gestalter/in eines schönen, weil, einmaligen Lebens.

Fazit:
Und was mache ich? Ich befasse mich zuerst mit meinem Gedanken und achte jeden Tag beim Thema Körper und Gewicht, aber auch in Arbeit und Familie, auf positive Gedanken. Mitmachen geht ganz leicht und braucht an Aufwand nur 10 Minuten am Tag.

Ich esse sehr gern und auch gern - viel. Deshalb finde ich die Idee überzeugend, dem Körper ab und zu eine Erholungspause zu gönnen. Ich lasse 1 Mal pro Woche das Frühstück ausfallen und achte darauf, das Frühstück, was ich esse, noch mehr zu genießen und zu zelebrieren.


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